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EM 2018 in Kroatien

DHB nach Blamage am Scheideweg - Kritik an Trainer Prokop

PM, 02.02.18, 01:08 Uhr
Peinlich war es zudem, dass der Trainer in den Interviews den
Spielern die Schuld gab. Für den / unter dem würde ich nicht spielen wollen ..
Fand ich sehr peinlich, mein Schwiegersohn ebenso

Das kannte ich so vorher nicht.
Frank Schröder, 30.01.18, 15:01 Uhr
Das meiste ist bereits gesagt, aber... Wer heute noch nicht weiss, dass Psychologie eine der entscheidenden Waffen ist, hat im Leistungssport nichts zu suchen. Nur als Beispiel: Fäth ist für mich ein Spieler, dem man Vertrauen schenken muss. Erst wird er zwei Spiele gar nicht gebracht, dann rettet er sogar ein Spiel und wird dann wieder nur als Notnagel gebracht. Kein Wunder, dass er da versagt.
Mein Eindruck von aussen: Prokop fehlt es an Empathie. Schnell eine neue Lösung suchen. Schwierig, aber versuchen sollte man es.
Udo Böbel, 30.01.18, 11:56 Uhr
Wenn Prokop Hannings Wunschtrainer war, der auch noch Ablöse gekostet
hat, sollte Hanning jetzt über eine Doppelfunktion als Co-Trainer nach-
denken. Seine Co-Erfahrung,(mit Brand +Sigurdsson) könnte Prokop vor weiteren Fehlern bewahren. Nach Heuberger wurde mit Prokop die zweite
falsche Personalentscheidung im DHB getroffen.
paul fritz, 28.01.18, 23:46 Uhr
Es ist erstaunlich wieviele Bundesbütger sich als Handballfachleute darstellen. Wo will eine Nationalmannschaft hin wenn die Spieler bestimmen wos lang geht. Achso und Ball fangen und abspielen sollten die Spieler schon können. Pflicht schon bei den Junioren.
Norbert, 28.01.18, 23:11 Uhr
Ich habe alle Spiele unserer Mannschaft -vor Ort- in der Vor -und Hauptrunde gesehen. Und -mit meinen 65 Jahren- eine absolute Premiere erlebt: Die Halle beim Spiel gegen Spanien 12 min vor Ende verlassen weil ich es nicht mehr ertragen konnte!
Es war mehr als grauenhaft, ein Schülermannschaft in ihrem ersten "richtigen" Spiel produziert nicht so viel Stockfehler, setzt die Stärken der eigenen Kameraden besser ein etc. etc.. Ja, man kann verlieren - aber nicht so!!
Sicherlich werden schlaue Leute jetzt irgendwelche Ursachen benennen. Aber Fakt ist auch: "Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken".
Und - wie ist es zu werten, wenn erst nach eigenmächtigen Umstellungen (in der Abwehr) der Spieler (gegen Trainervorgaben) in der 2. HZ der Erfolg kommt???? Ich sehe nur zwei Alternativen : entweder Sp. oder Tr. weg!
ho krämer, 28.01.18, 19:54 Uhr
So ein Trainer würde beim THW Kiel nicht einmal die Jugend trainieren.
Axel Busch, 27.01.18, 04:15 Uhr
Seit Jahrzehnten gab es keinen Trainer, der nach einem Jahr schlechter abgeschnitten hat. "Wir werfen niemals das Handtuch"? Richtig! Aber bitte diese Pfeife raus. Viele falsche Entscheidungen haben die Mannschaft verärgert. So läuft nichts zusammen.
Volker Böhme, 26.01.18, 14:37 Uhr
Ich hatte vom ersten Spiel an den Eindruck, daß den Jungs die Leichtigkeit und Spielfreude fehlte. Vielleicht ist der Trainer zu akribisch und schnürte ein zu enges Korsett für die Spieler. Ein wenig Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit schienen mir nicht gewünscht. Ich persönlich hätte in solch einem System wenig Freude am Spiel.
Andras Annt, 26.01.18, 12:43 Uhr
Personalaufstellung : Ungenügend ! Man nimmt nicht 3 mittelmäßige Spieler aus seinem Ex-Verein mit, die noch nie internationale Erfahrungen gemacht haben- und setzt sie dann in wichtigen Situationen ein, wechselt sie auch nicht aus, obwohl sie Fehler über Fehler produzieren. Und man holt nicht einen weggeschickten Spieler zurück, der keine Leistung erbrachte und Verzichtet auf einen gestandenen RM, der dringend gebraucht würde, weil der nominierte nichts auf der RM zu suchen hat ( spielt ja auch im Verein RRL ).
Deckung : Wenn man 4 Riesen über 2 Meter hat, spielt man passiv und lässt sie schnell seitwärts schieben, so dass Durchbrüche und Kreisanspiele verhindert werden. Wie viele Tore gingen aus dem Rückraum in dt. Tor, wenn 2-3 im Block standen ? Zumal dann der TW eher ein Change bekommt als vom Kreis bzw. 7m. Und ein Jahnke hat in der Abwehr nun mal gar nichts zu suchen !
Auslösehandlung im Angriff : Lachtablette ! Kannte spätestens nach dem 2. Spiel nun jeder Gegner ! Bis der Kreisläufer endlich geholt war ( gegen Spanien sogar bis zur Mittellinie ) war so viel Zeit vergangen, dass nach ein paar weiteren Pässen häufig schon Zeitspiel angezeigt wurde. Und der halbe Abwehrspieler den Pass auf RR bis 12 m störte bzw. verhinderte. Ein druckvollen Angriffsspiel ist so kaum zu erreichen.
Wurde eigentlich in der Vorbereitung auch trainiert, wie die Kreisläufer sich taktisch zu verhalten sollen und wie und wann diese anzuspielen sind ( alternative Handlungen ) ? Überzahl 6 gegen 5 oder 7 gegen 6 auch konzept- bzw. wirkungslos. Klaus Lange hat uns damals beigebracht, dass Handball ein Raumspiel ist ...
Es gäbe noch viele Unzulänglichkeiten und Fehler aufzuzeigen - nur nützt das was ? Hat der Trainer nicht gezeigt, dass er auf Anregungen nicht reagiert und stur sein Plan ( welchen bitte ? ) durchziehen wird. So wird das NICHTS mit der WM, weil er die besten Spieler klein macht.
Ich sehe dafür eher pessimistisch drein für die Nationalmannschaft !
Gerd Jüttner, 26.01.18, 09:09 Uhr
Doch dieses Ausscheiden tut weh, Herr Hanning. Und zwar die Art und Weise. Wie schreibt die Welt: Praktikant Prokop. Eine EM ist keine Fortbildungsveranstaltung für einen neuen Nationaltrainer.
Eine EM ist ein Prüfstein, vor allem wenn man sich nicht für die WM qualifizieren muss.

Und Herr Hanning: Handball ist nicht die mediale Nummer zwei nach dem
Fussball. Sondern rückt weiter nach hinten, da ist Eishockey, Basketball und mittlerweile American Football vor unserem Sport. Einfach mal die Medien verfolgen.
Das Ausscheiden war bitter und man muss die DHB-Verantwortkichen hinterfragen. WM der Frauen: gescheitert, EM der Männer gescheitert. Die DHB-Verantwortlicen hinterfragen sich und geschehen wird nichts!

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