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Kein Wiederholungsspiel

DHB-Sportgericht lehnt Wetzlar-Einspruch ab

Nach einer Niederlage am Grünen Tisch hat die HSG Wetzlar ihre Hoffnungen auf eine Wiederholung des Bundesligaspiels beim TV Großwallstadt (22:23) aufgegeben.

Das Sportgericht des DHB lehnte den Einspruch der Mittelhessen gegen die Wertung des Spiels ab. Damit bleiben die Punkte bei den Mainfranken. Bei der Verhandlung in Kassel stellte das Sportgericht zwar fest, dass in der Partie am 3. September ein Fehler der Schiedsrichter vorgelegen hatte. Dieser sei jedoch nicht spielentscheidend gewesen.

Die Unparteiischen Colin Hartmann und Stefan Schneider (Magdeburg) hatten in der turbulenten Schlussphase nach einem groben Foul von Steffen Weinhold an einem frei durchlaufenden Wetzlarer Spieler die Zeit angehalten und den Großwallstädter des Feldes verwiesen. Danach hatten sie die Partie jedoch nicht mit einer Aktion fortgesetzt, sondern für beendet erklärt.

Die Wetzlarer hatten argumentiert, dass das an der Mittellinie begangene Foul mit einem Siebenmeter hätte geahndet werden müssen, weil dadurch eine klare Torchance vereitelt wurde. Dem schloss sich das DHB-Sportgericht nicht an. Da Weinhold nicht letzter Mann gewesen sei, hätten die Schiedsrichter lediglich auf Freiwurf entscheiden müssen. Da dieser wegen der abgelaufenen Zeit direkt hätte ausgeführt werden müssen, habe keine realistische Chance auf den Ausgleich bestanden. Wetzlar hat das Urteil akzeptiert.