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Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson:

Die Abwehr macht Sorgen

Bundesligist Füchse Berlin befindet sich mitten in der Saisonvorbereitung. Zuletzt gab es drei Testspielsiege gegen Ligakonkurrenten. Dennoch ist Trainer Dagur Sigurdsson nicht zufrieden, Abwehr und Torhüter machen ihm noch Sorgen.

Knapp einen Monat vor dem Saisonstart in Hannover ist die Defensive das größte Sorgenkind von Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson. „Die Abwehr- und die Torwartleistungen waren noch nicht so, wie ich mir das vorstelle“, sagte der Coach des Berliner Bundesligisten am Dienstag und fügte hinzu: „In den kommenden zwei Wochen werden wir unseren Fokus auf die Abwehrarbeit legen.“ In Panik verfällt der Isländer deshalb nicht: „Wir werden jetzt bestimmt keine Krise ausrufen.“


Kein Grund zur Kritik lieferten die Angriffsleistungen der Füchse, die zuletzt drei Liga-Konkurrenten besiegt hatten. „In der Offensive hatten wir einige gute Szenen“, lobte Sigurdsson den Champions-League-Teilnehmer nach den Erfolgen gegen Magdeburg, Flensburg und Lemgo. Überbewerten wollte er die Testspiele freilich nicht: „Die Gegner und auch wir sind nicht in Bestbesetzung angetreten und haben viel durchgewechselt.“


Torwart Petr Stochl, der sich im Konkurrenzkampf mit Nationalkeeper Silvio Heinevetter um die Nummer eins im Berliner Kasten befindet, wollte die Schwächen in der Abwehr nicht zu hoch hängen. „Das ist normal, dass wir noch nicht so weit sind“, erklärte der frühere tschechische Nationaltorwart und erklärte: „Wir betreiben derzeit viel Krafttraining, das geht auf Kosten der Beweglichkeit.“


Stochl sieht die Füchse auf einem guten Weg. „Wir haben gezeigt, dass wir gut drauf sind. Wir gehören zu den fünf stärksten Teams der Liga“, meinte der Keeper selbstbewusst. Positive Worte fand Coach Sigurdsson auch für die drei Neuzugänge Iker Romero, Ewgeni Pewnow und Jonathan Stenbäcken.„Romero hat seinen eigenen Stil, das tut unserer Offensive sehr gut“, meinte Sigurdsson über den vom FC Barcelona gekommenen Superstar und lobte gleichzeitig die Vielseitigkeit des Schweden Stenbäcken: „Er kann uns gut in der Verteidigung helfen und vorne kommt er langsam auf Touren.“