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DKB Handball-Bundesliga

Die große Vorschau auf die Partien am Wochenende

Das "Spiel des Jahres" steigt in Gummersbach: Nicht nur der Kampf um die Meisterschaft verspricht in den kommenden Wochen Spannung. Auch im Tabellenkeller geht es seit Wochen hoch her. Während sich die Aufsteiger aus Eisenach und Emsdetten bereits mit den Planungen für Liga zwei beschäftigen, wird der dritte Absteiger noch gesucht. Derzeit auf Tabellenplatz 16 und damit direkter Absteiger wäre Balingen-Weilstetten. Die „Gallier von der Alb“ trennen aktuell drei Punkte auf den rettenden Platz 15. Da muss am Samstag am besten ein Sieg beim VfL Gummersbach her, will man auch im kommenden Jahr Erstligahandball auf der schwäbischen Alb erleben. Für den Altmeister aus Gummersbach ist das Duell gar das „Spiel des Jahres“. Gewinnen die Oberbergischen in der heimischen Schwalbe-Arena, hätten sie sich ein Sechs-Punkte-Polster auf den Konkurrenten aus dem Süden verschafft.

Fr., 19.45 Uhr – Rothenbach-Halle, Kassel:
MT Melsungen (6.) – ThSV Eisenach (17.)

Das erste Duell Thüringen gegen Hessen hat der ThSV Eisenach daheim gegen die HSG Wetzlar unglücklich mit 27:28 verloren. Damit sind die Chancen auf den Klassenerhalt für das Team von Adalsteinn Eyjolfsson auf ein Minimum gesunken. Der Isländer rechnet sich auch angesichts der dünnen Personaldecke – fünf Stammkräfte stehen in Kassel wohl nicht zur Verfügung – beim Fünften MT Melsungen nicht viel aus. „Melsungen spielt eine grandiose Saison, steht völlig zu Recht in der Tabelle so weit oben und hat sogar die Chance unter den Top 5 der Liga zu landen“, lobte Eyjolfsson die Nordhessen. Deren Coach Michael Roth, am Dienstag in der Assmann-Halle unter den Zuschauern, gab das Lob postwendend zurück: „Der ThSV hat ein bärenstarkes Spiel gezeigt und am Ende einfach nur Pech gehabt.“ Mit einem Sieg kann die MT den Abstand auf den Fünften Füchse Berlin auf vier Punkte verkürzen und sich vor dem Pokal-Final-Four ein letztes Erfolgserlebnis verschaffen.

Die bisherige Bilanz:
Bisher erst eine Begegnung in der DKB HBL.
Hinspiel: 31:27 – Letzte Saison: --:--

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
MEL:
S – S – N – S – N
EIS:
N – N – N – N – N

Es fehlen:
keiner - Jonsson (Schulter), Lilienfelds (Probleme nach Armbruch), Luther (Rückenprobleme), Vrazalic, Heinemann (beide krank)

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Bochum)


Sa., 19.00 Uhr – Merkur-Arena, Lübbecke:
TuS N-Lübbecke (8.) – SC Magdeburg (7.)

Gute Laune herrscht derzeit in Lübbecke. Daran kann auch die letzte Pleite bei den Rhein-Neckar Löwen nichts ändern. Der TuS steht so gut da wie lange nicht und kann mit einem Sieg gegen den SC Magdeburg punktemäßig mit den Ostdeutschen gleichziehen. „Die Mannschaft belohnt sich – von dem Spiel in Mannheim einmal abgesehen – in den letzten Wochen für die harte Arbeit Wir sind sehr geschlossen aufgetreten und die Stimmung innerhalb des Teams ist wirklich gut“, verteilte Trainer Dirk Beuchler ein Lob an seine Mannschaft. Respekt vor den zuletzt gezeigten Leistungen der Nettelstedter hat auch SCM-Coach Uwe Jungandreas: „Es kommt nicht von ungefähr, dass Lübbecke uns punktemäßig im Nacken sitzt. Sie spielen gut. Mit einer kompakten Abwehr und variablem Angriff." Für SCM-Keeper Dario Quenstedt, von 2011 bis 2013 in Lübbecke unter Vertrag, steht das Endergebnis schon fest: Bei handball.de tippte der 24-Jährige einen 29:27-Auswärtssig seines SCM.


Die bisherige Bilanz:
Heim: 16 Spiele – 3 Siege, 2 Unentschieden, 11 Niederlagen – 436:459 Tore
Auswärts: 17 Spiele – 1 Siege, 2 Unentschieden, 14 Niederlagen – 420:507 Tore
Gesamt: 33 Spiele – 4 Siege, 4 Unentschieden, 25 Niederlagen – 856:966 Tore
Hinspiel: 26:30 – Letzte Saison: --:--

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
LÜB: N – S – S – S – N
SCM: N – S – S – S – U

Es fehlen:
Niemeyer (Rekonvaleszent) – keiner

Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen)


Sa., 19.00 Uhr – Schwalbe-Arena, Gummersbach:
VfL Gummersbach (14.) – HBW Balingen-Weilstetten (16.)

„Wir haben viel Video geschaut und uns auch taktisch auf sie vorbereitet. Aber es liegt im Spiel dann vor allem an uns, den Abstiegskampf von der ersten Minute anzunehmen. Es ist ein absolutes Endspiel, noch mehr für Balingen als für uns und daher müssen wir uns darauf einstellen, dass sie noch aggressiver ins Spiel gehen als sonst“, weiß Christoph Schindler um die Bedeutung des Spiels. Der VfL-Kapitän, der selbst einmal in Balingen gespielt hat, kennt die Tugenden des Gegners nur zu genau. Gäste-Trainer Markus Gaugisch sieht eine große Chance, mit einem Erfolg beim VfL den Abstiegskampf wieder offener zu gestalten: „Wir haben die Möglichkeit, mit einem Sieg eine weitere Mannschaft so in unsere Nähe zu bringen, dass wir bis zum Saisonende noch an ihr vorbei ziehen können. Das muss unser Ziel für Samstag sein. Wahrscheinlich wäre Gummersbach auf der sicheren Seite, wenn sie gegen uns gewinnen.“

Die bisherige Bilanz:
Heim: 7 Spiele – 5 Siege, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen – 222:189 Tore
Auswärts: 8 Spiele – 4 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen – 230:189 Tore
Gesamt: 15 Spiele – 9 Siege, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen – 452:411 Tore
Hinspiel: 25:25 – Letzte Saison: 26:30

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
GUM:
N – N – S – N – N
BAL:
S – U – N – N – N

Es fehlen:
Kopco (Nebenhöhlen-Infekt, Einsatz fraglich), Gaubatz, Jaeger (beide Kreuzbandriss) – Böhm (Schulter-OP)

Schiedsrichter: Brauer/Holm (Hamburg/Hagen)


Sa., 19.00 Uhr – RITTAL-Arena, Wetzlar:
HSG Wetzlar (11.) – TSV GWD Minden (13.)

Wer Kai Wandschneider kennt, weiß dass der 53-Jährige Buch führt über seine bisherigen Spiele als Trainer. Der Coach der HSG Wetzlar feierte am Dienstag mit dem 28:27-Erfolg in Eisenach rein ergebnismäßig ein gelungenes Jubiläum, denn das Spiel in der Werner-Assmann-Halle war sein 400. Einsatz als Erstligatrainer. Der Auswärtssieg bescherte den Hessen die Punkte 22 und 23. Für viele Experten hat die HSG damit so gut wie nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun, doch Wandschneider sieht das anders und fordert einen Heimsieg gegen Minden: „Wir wissen nur zu gut, was so alles passieren kann, und von daher tun wir gut dran, am Samstag nachzulegen.“
Auch Mindens Manager Horst Bredemeier hat den Rechenschieber herausgeholt: „Wir brauchen noch vier Punkte.“ Sein Trainer Goran Perkovac glaubt, dass auch weniger zur Rettung nötig sind: „Ein, zwei Punkte, dann wäre der Ligaverbleib gesichert.“ Die könnten laut des Kroaten bereits in Wetzlar eingefahren werden: „Mit einer guten Leistung haben wir auch dort eine Chance.“

Die bisherige Bilanz:
Heim: 13 Spiele – 8 Siege, 4 Unentschieden, 1 Niederlage – 362:322 Tore
Auswärts: 14 Spiele – 5 Siege, 1 Unentschieden, 8 Niederlagen – 359:375 Tore
Gesamt: 27 Spiele – 13 Siege, 5 Unentschieden, 9 Niederlagen – 721:697 Tore
Hinspiel: 24:24 – Letzte Saison: 32:28

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
WET:
S – N – S – S – S
GWD:
N – S – S – N – N

Es fehlen:
Valo (Rekonvaleszent nach Kreuzbandriss) – Bilbija (Adduktorenprobleme, Einsatz fraglich), Mrvaljevic (Schmerzen im Knie), Schäpsmeier (Achillessehnenriss)

Schiedsrichter: Behrens/Fasthoff (Neuss)

Ausführliche Spiel- und Hintergrundberichte sowie alle Statistiken zum 28. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga finden Sie am Dienstag, 1. April, in der neuen Ausgabe (Nr. 14) der HANDBALLWOCHE - Europas größter Handball-Zeitschrift.