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Die Mannschaft der Stunde

>Silvio Heinevetter war einer der Heroen des Auswärtscoups der Berliner bei den Löwen. Dabei musste der Füchse-Schlussmann nicht nur die Würfe des Kontrahenten entschärfen, sondern kämpfte nebenbei mit einem ganz anderen Gegner. "In der zweiten Halbzeit hat mich die tiefstehende Sonne geblendet, ich konnte gar nichts mehr sehen", berichtete der Nationaltorhüter. Seiner Leistung tat das keinen Abbruch, mit 15 Paraden war Heinevetter immer dann zur Stelle, wenn ihn seine Kollegen brauchten.

Damit war der Torhüter ein Teil einer homogenen Berliner Mannschaft, die ihren positiven Lauf auch beim Champions-League-Viertelfinalisten fortsetzte. Unerschrocken zogen Heinevetter & Co. den Löwen mit ihrer aggressiven Spielweise den Zahn. Und im Angriff behielten sie über die komplette Spielzeit die Ruhe. "Hier wächst ein Team zusammen", war Dagur Sigurdsson sichtlich stolz auf seine Cracks. Mit nur zwei Niederlagen in den zurückliegenden elf Partien sind die Hauptstädter das Team der Stunde in der Bundesliga und haben weiter die Möglichkeit, sich für den internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. "Die Jungs zeigen einen unglaublichen Charakter und das soll uns auch in den letzten zwei Saison-Partien helfen", hat der Coach der Füchse durch die Erfolgsserie Blut geleckt. Füchse Berlin