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Die Planungen laufen auf Hochtouren

>Traurig aber gefasst nahmen die Düsseldorfer Verantwortlichen die 29:24-Niederlage bei der MT Melsungen zur Kenntnis. Diszipliniert gespielt, nie aufgegeben, aufopferungsvoll gekämpft und trotzdem verloren - das kannten sie aus vorausgegangenen Misserfolgserlebnissen. Die unterstreichen, dass der Kader in der Breite, verschärft durch Verletzungspech (Kurtschew, Behrends, Hegemann), keine Erstligaqualität hat. Oder wie es Marcel Wernicke anhand des Spielverlaufs beschrieb: "Wir haben zunächst durch eine starke Abwehrleistung gut mitgehalten, doch das war über 60 Minuten aufgrund fehlender Alternativen nicht durchzuhalten."

Mittlerweile ist der Abstieg so gut wie amtlich, die Chance auf den Relegationsplatz allenfalls theoretischer Natur. Einer Realität, der sich Manager Frank Flatten längst gestellt hat: "Wir planen für die 2. Liga." Geplant ist das "Kerngerüst der Mannschaft" um Hegemann, Kogut, Weiß, Puhle und Fölser zu halten und durch "neue Gesichter" zu ergänzen. Ob auch Wunschkandidat Daniel Stephan als Sportlicher Leiter darunter ist, konnte der HSG-Macher nicht versprechen. Wohl aber, dass er "kurzfristig" die personellen Fragen geklärt haben will. Die des Trainers ist keine mehr, denn Ronny Rogawska wird die Mannschaft auch in der kommenden Saison betreuen. hsg düsseldorf