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DKB Handball-Bundesliga

Die Vorschau auf den nächsten Spieltag

Plop – Topspiel! Löwen gastieren in Flensburg

Der Tabellenführer hat vorgelegt: Nachdem der THW Kiel am Dienstag in Gummersbach vorgelegt hat, sind jetzt die härtesten Verfolger auf den Plätzen zwei und drei gefordert. Mit der SG Flensburg und den Rhein-Neckar Löwen treffen heute zwei Mitfavoriten im direkten Duell aufeinander. Nicht nur der Tabellenstand hat seinen besonderen Reiz, sondern die Partie ist zudem das Wiedersehen zahlreicher dänischer Nationalspieler, die vor gut zehn Tagen bei der Heim-EM den Titel in schmerzhafter Art und Weise an Frankreich abgeben mussten.

 

Mi., 20.15 Uhr – FLENS-ARENA, Flensburg:
SG Flensburg-Handewitt (2.) – Rhein-Neckar Löwen (3.) – live bei Sport 1

Für den Ex-Flensburger und derzeitigen Löwen-Manager Thorsten Storm ist die Lage vor dem Spitzenspiel des 21. Spieltags klar: „Die Partie in Flensburg hat Endspielcharakter, wenn man dort gewinnt, ist vieles möglich. Aber die Arena dort ist eine Festung, dort üben die Zuschauer enormen Druck aus“, weiß der gebürtige Kellinghusener nur zu genau, wie hoch die Trauben in der FLENS-ARENA hängen. „Dort im hohen Norden haben wir zuletzt immer schlecht ausgesehen. Und wir müssen sicherlich einen guten Tag erwischen, um den Hebel umzulegen“, so Storm, dessen Trainer Gudmundur Gudmundsson auf Klasse-Keeper Goran Stojanovic verzichten muss, da der Routinier bei den Asienmeisterschaften mit Katar um den Titel spielt.
„Das wird eine enge Kiste", weiß auch SG-Trainer Ljubomir Vranjes um die Bedeutung des Verfolger-Duells: „Die Löwen sind auf jeder Position doppelt besetzt – wie es sich für ein Top-Team gehört."
Den bisher einzigen Sieg holten sich die Löwen in der Saison 2008/2009, als man einen Tag vor Heiligabend mit 30:29 beide Punkte mit nach Mannheim nahm. Es war damals die erste Partie für Per Carlen als Trainer der SG. Lang ist es her…

Die bisherige Bilanz:
Heim:             9 Spiele – 8 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage – 305:267 Tore
Auswärts:      10 Spiele – 3 Siege, 0 Unentschieden, 7 Niederlagen – 289:310 Tore
Gesamt:         19 Spiele – 11 Siege, 0 Unentschieden, 8 Niederlagen – 594:577 Tore
Hinspiel: 22:29 – Letzte Saison: 30:27

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
FLE:
S – S – S – U – S
RNL:
S – N – S –S – S


Es fehlen: Kaufmann (Rekonvaleszent) – keiner

Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg)

 

Mi., 20.15 Uhr – EWS-Arena, Göppingen:
FRISCH AUF! Göppingen (12.) – Füchse Berlin (5.)

Nach der Entlassung von Velimir Petkovic ist bei FRISCH AUF! wieder Ruhe eingekehrt. Mit der Verpflichtung von Magnus Andersson zur neuen Saison herrscht auch in der Trainerfrage längst Klarheit. Interims-Coach Aleksandar Knezevic wartet zwar weiter auf seinen ersten Heimsieg, doch das Remis um Weihnachten gegen die SG Flensburg war ein Ausrufezeichen. Nun soll es gegen die Gäste aus Berlin endlich etwas werden mit dem ersten doppelten Punktgewinn in der „Hölle Süd“ für Knezevic. Die Füchse ihrerseits haben die Personalplanungen für die kommende Saison bereits nahezu abgeschlossen. Nicht mehr dabei sein werden dann Rechtsaußen Marcus Richwien und Ex-Weltmeister Iker Romero, der somit im Füchse-Trikot seinen letzten Auftritt in der EWS-Arena hat. Wollen die Hauptstädter im Kampf um die Champions-League-Plätze weiter ein Wörtchen mitsprechen, dann muss eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zur letzten Auswärtspartie her. Da verlor man überraschend bei Aufsteiger Eisenach 22:23 und büßte zwei wichtige Zähler im Kampf um Europa ein.


Die bisherige Bilanz:
Heim:             15 Spiele – 12 Siege, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen – 333:303 Tore
Auswärts:      16 Spiele – 5 Siege, 3 Unentschieden, 8 Niederlagen – 342:356 Tore
Gesamt:         31 Spiele – 17 Siege, 3 Unentschieden, 11 Niederlagen – 675:659 Tore
Hinspiel: 23:28 – Letzte Saison: 32:34

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
FAG:
N – U – S U – N
BER:
S NS – N – S

Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen)

 

Mi., 20.15 Uhr – GETEC-Arena, Magdeburg:
SC Magdeburg (8.) – TSV Hannover-Burgdorf (7.)

Mit den Tabellenplätzen sieben und acht liegen beide Teams zwar in den vor der Saison erwarteten Tabellenregionen, doch erlitten beide Kontrahenten so manch unliebsame, aber auch durch großes Verletzungspech geschuldete Niederlage. So stehen unter anderem auch fünf Heimpleiten auf beiden Seiten zu Buche. In Magdeburg reagierte man und trennte sich kurz vor Weihnachten von Trainer Frank Carstens. Mit Uwe Jungandreas soll es nun besser werden, am besten schon bei seiner Heimpremiere gegen Hannover. Sollte der an der Hand verletzte und grippegeschwächte Jure Natek nicht einsatzfähig sein, könnte Talent Alexander Saul im rechten Rückraum als Back-up für Andreas Rojewski im Kader stehen. Gäste-Trainer Christopher Nordmeyer bangt ebenfalls um einen Linkshänder: Jan-Fiete Buschmann war beim Testspielsieg gegen Drittligist Springe wegen einer Ellenbogenverletzung nicht mit von der Partie.

Die bisherige Bilanz:
Heim:             4 Spiele – 4 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen – 137:106 Tore
Auswärts:      5 Spiele – 1 Sieg, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen – 131:130 Tore
Gesamt:         9 Spiele – 5 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen – 268:236 Tore
Hinspiel: 25:27 – Letzte Saison: 34:31

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
SCM:
S – S – N – U – N
HAN:
N N – S – N – S

Es fehlen: Natek (Handverletzung, Grippe - Einsatz fraglich) – Buschmann (Ellenbogenverletzung - Einsatz fraglich)

Schiedsrichter: Blümel/Loppaschewski (Berlin)


Die Vorschau auf die restlichen fünf Partien des 21. Spieltages lesen Sie am Donnerstag auf handballwoche.de!