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Berliner Blamage beim bisherigen Schlussllcht

Dormagen schießt die Füchse ab

Der TSV Dormagen hat sich selbst mit dem dritten Saisonsieg und de besten Leistung der Spielzeit beschert. Gegen die in allen Belangen enttäuschenden Füchse Berlin gewann das bisherige Schlusslicht auch in der Höhe völlig verdient mit 32:23 (16:9).

Nur bis zur 20. Minute zeigten die Füchse gegen die kampfstarken Dormagener so etwas Ähnliches wie Erstliga-Niveau. Nach dem 9:9 schafften die Hauptstädter das traurige Kunststück, bis zur Pause torlos zu bleiben – obwohl TSV-Torhüter Vitali Feshchanka auch nur einen einzigen Ball hielt! Die Sieben-Tore-Pausenführung war aber noch lange nicht das Ende der Demütigungen für die Berliner.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Rheinländer erfolgreichen Tempohandball wie seit fast schon vergessenen Zweitliga-Zeiten nicht mehr. Beim 26:14 (47.) lag der TSV erstmals mit 12  Toren vorne: Feshchanka hielt plötzlich dutzendweise freistehende Würfe und vorne traf der einmal mehr überragende Christoph Schindler nach Belieben. Die drei Dutzend mitgereister Berliner Fans sangen nur noch: „Wir woll’e euch kämpfen seh’n.“ Den begeisterten Dormagener Fans blieb nur ein Rätsel: Wie hatten es diese Berliner bloß geschafft, drei Tage vorher die Rhein-Neckar Löwen zu schlagen?

Das Spiel in der Statistik

TSV Dormagen – Füchse Berlin 32:23 (16:9)
TSV Dormagen:
Vortmann, Feshchanka; Wisotzki (3), Schagen (2), Schindler (12), Plaz (4), Balomenos, Meyer, Linder (2), Dmytruczynski, Mahe, Nippes (1), Chantziaras (3), Lochtenbergh (5/2).
Füchse Berlin:
Heinevetter, Stochl; Vatne, Laen (1) Strand (5), Karason (3), Göde (3), Kubisztal (3), Richwien (2), Wilczynski (1/1), Schneider, Bult (1/1), Murawski (2), Jaszka (2).
Zuschauer: 2.173. – Schiedsrichter: Biaesch/Sattler. – Zeitstrafen:  10:8 Minuten. – Siebenmeter: 3/2:2/2