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Dritter Sieg

Die Nettelstedter haben den Schalter umgelegt: Fort aus dem Tabellenkeller, hin ins - wenn auch nicht geruhsame - gesicherte Mittelfeld wollen sie. Mit dem dritten Sieg in Folge nach der Beurlaubung von Patrik Liljestrand sind die Anhänger nicht nur versöhnt, sie überschlagen sich beinahe in lobenden Worten im Internet-Forum sowie in Freudengesängen auf den Rängen.

In Gefahr geriet der Lübbecker Sieg nie. Nach dem 0:2-Rückstand zu Beginn nahm der TuS das Zepter in die Hand. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit war ein Schlüssel zum neuerlichen doppelten Punktgewinn. Die von Manager und Interimstrainer Zlatko Feric hervorragend eingestellte Mannschaft hatte auf jede der Brackschen Varianten, "sieben Feldspieler" oder "drei Kreisläufer", eine Antwort parat. Sie ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als die Gäste sich bis zur 51. Minute wieder auf sechs Tore herangekämpft hatten.

Da auch keine Abwehrformation der Gäste die "Rothemden" aus dem Konzept brachte, stand der Sieger bereits zur Halbzeit fest. Im Gegensatz dazu entwickelt sich die TuS-Defensive mehr und mehr zu jenem Bollwerk, das man vor der Sommerpause darstellte. Beim Sieg in Lemgo nur 24 Treffer kassiert, in den beiden folgenden Heimspielen je 22. Mit solchen Defensiv-Quoten gewinnt man Spiele.