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Aufsteiger HSG wartet nach Katastrophenvorstellung auf ersten Sieg

Düsseldorf unterirdisch - Magdeburg locker zum Sieg

Die HSG Düsseldorf wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Im Kellerduell kassierte der Aufsteiger zum Auftakt des 6. Spieltags nach eine indiskutablen Leistung eine derbe 21:29 (8:13)-Klatsche gegen den SC Magdeburg.

Von Beginn an bestimmten die Gäste das Spiel. Nach 7 Minuten erzielte Düsseldorf das erste Tor zum 1:3 und rannte auch danach ständig einem Rückstand hinterher. Beim 3:7 (15.) zog HSG.Trainer Goran Suton die Notbremse in Form der GrünenKarte. Doch dass seine Mannschaft bis zur 23. Minute auf 7:8 herankam, lag mehr an Nachlässigkeiten des SCM – nur beide Torhüter boten wirklich durchgängig Erstligareifes. Die etwas konzentrierteren sieben Minuten vor der Pause brachten Magdeburg eine zumindest einigermaßen beruhigende Fünf-Tore-Führung zur Pause.

Kein Aufbäumen der HSG

Wer nach dem Seitenwechsel so etwas ähnliches wie ein Aufbäumen von den Hausherren erwartet hatte, wurde eines Schlechteren belehrt. Fast apathisch ergaben sich die Hausherren gegen die alle andere als glanzvoll aufspielenden ‚Gladiatoren‘ in ihr Schicksal. Beim 10:16 (43.) nahm Suton seine zweite Auszeit.

Seine taktische Maßnahme war ein gefundenes Fressen für die beweglichen Gäste. Nach der doppelten Manndeckung gegen van Olphen und Tönnesen nutzten eben Grafenhorst, Weber und Theuerkauf die entstehenden Räume, der SCM zog bis zur 50. Minute auf 22:12 davon – die Entscheidung.

Das Spiel in der Statistik:

HSG Düsseldorf – SC Magdeburg 21:29 (8:13)
HSG Düsseldorf: Puhle, Savonis; Berblinger(4/3), Kedzo (1), Hegemann (2), Ramota (1), Fölser, Novickis (2), Kurchev (1), Kogut (3), Wernicke (3), Weiß, Asgeirsson (1), Sulc (3),
SC Magdeburg: Eijlers, Müller; Kabengele, Rojewski (4), Grohmann (1), Krause (2), van Olphen (5), Theuerkauf (7), Grafenhorst (2), Tönnesen (1), Coßbau (3/2), Weber (3), Jurecki (1).
Zuschauer: 1.794. - Schiedsrichter: Moles/Pittner. - Zeitstrafen: 8:8 Minuten. -Siebenmeter: 3/3:2/2.