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Duvnjak der Matchwinner

Selbst im Hochgefühl des ersten Punktspielerfolges an der Flensburger Förde blieb Martin Schwalb auf dem Boden. Das Wort Meisterschaft kam nicht über seine Lippen. "Vor dem Anpfiff hatten wir noch neun Spiele, jetzt sind es acht", meinte der Trainer des HSV Hamburg nach dem 29:25 (13:11) in der ausverkauften "Hölle Nord" über die SG Flensburg-Handewitt.

Matchwinner der Hanseaten war Domagoj Duvnjak. Der 21-jährige Kroate war der überragende Akteur und machte in der zweiten Hälfte den Unterschied zwischen dem HSV und der SG aus. "Ich muss mich bei meinem Kleinen bedanken", lobte Schwalb. "Er hat immer die richtige Entscheidung getroffen. Ohne ihn wäre das Spiel in die andere Richtung gelaufen."

Die Flensburger hatten alles gegeben, um dem Spiel selber eine Richtung vorzugeben. Sie hatten einen 11:14- und 17:19-Rückstand wettgemacht und beim 21:21 (49.) sogar wieder alle Trümpfe in der Hand. Doch zwei Zeitstrafen gegen Tobias Karlsson und Alexander Petersson warfen die SG aus der Bahn. Der HSV nutzte das im Stil einer echten Meister-Mannschaft und zog auf 24:21 davon. "Danach hatten wir nicht mehr die Kraft, zurück zu kommen", meinte Flensburgs Trainer Per Carlén.