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Nach Schiedsrichterschelte

EHF-Verfahren gegen Alfred Gislason

Die Europäische Handball-Föderation (EHF) hat gegen Trainer Alfred Gislason und den THW Kiel nach dessen Schiedsrichterschelte in der Champions League ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Wie die «Kieler Nachrichten» berichteten, schließt Spielleiter Markus Glaser Sanktionen wie eine Geldstrafe oder Sperre nicht aus. Gislason hatte das dänische Schiedsrichterduo Martin Gjeding/Mads Hansen für das Kieler Viertelfinal-Aus gegen den FC Barcelona verantwortlich gemacht. Er äußerte die Vermutung, dass die EHF nach der Qualifikation des HSV Hamburg und der Rhein-Neckar Löwen kein Interesse an einer dritten Mannschaft in der Vorschlussrunde gehabt hätte.

«Derartige Vorwürfe schaden dem Handball», sagte Glaser, «sie sind ein absolutes Top-Gespann». Das dänische Duo hätte es verdient, das Halbfinale zwischen dem HSV und Ciudad Real beim Final-Four-Turnier in Köln (28./29. Mai) zu leiten.