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Ex-Präsident Rudolph soll HSV wieder führen

Champions-League-Sieger HSV Hamburg will seinen Ex-Präsidenten Andreas Rudolph für ein Comeback an der Spitze des Clubs gewinnen.  Bei einem Treffen am Mittwochabend vor der Bundesliga-Partie gegen den SC Magdeburg wollen Präsidium, Aufsichts- und Ehrenrat den Plan beschließen.

«Ich bin nicht in Hamburg, irgendwo wird es ein Meeting geben. Aber ich gebe dazu keinen Kommentar», sagte Rudolph der Nachrichtenagentur dpa. Der Verein hat derzeit wirtschaftliche Probleme. Von 2005 bis 2011 war Rudolph schon einmal Präsident und soll mehr als 20 Millionen Euro in den Verein gepumpt haben.

Er fühle sich nicht besonders geschmeichelt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wieder gebraucht zu werden, betonte Rudolph. «Das ist Unsinn, da bin ich zu alt für», meinte der Unternehmer für Medizintechnik. Er habe sich seit zweieinhalb Jahren mit öffentlichen Äußerungen zurückgehalten und wolle das auch weiter so halten. Falls der Ahrensburger Geschäftsmann sich von den Gremien im Verein überzeugen lässt, wird er das Amt von seinem drei Jahre jüngeren Bruder Matthias übernehmen, der vor kurzem überraschend zurückgetreten war.

Nach Informationen des «Hamburger Abendblatts» soll das Comeback nur auf Zeit sein. Wenn Rudolph den deutschen Meister von 2011 wieder in ruhiges Fahrwasser gelenkt hat, könnte ihn der ehemalige Aufsichtsrat Wolfgang Fauter (62) beerben.