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29:31-Niederlage in Lemgo

Flensburg patzt

Die SG Flensburg-Handewitt hat den Sprung auf Platz drei in der Handball-Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes unterlag im ersten Spiel nach der Europameisterschaft beim Tabellensiebten TBV Lemgo mit 29:31 (15:17).

Die Zuschauer in der ausverkauften Lipperlandhalle sahen eine bis zum Schluss abwechslungsreiche und spannende Partie, in der die Gastgeber über weite Strecken die bessere Mannschaft waren. Beste Werfer bei der SG waren Holger Glandorf (7), Anders Eggert (5/3) und Lars Kaufmann (5). Für den TBV trafen Rolf Hermann (6) sowie Mait Patrail (5) und Manuel Liniger (5/5) am häufigsten.

Die Ostwestfalen kamen nach der Winterpause wesentlich besser aus den Startlöchern und erspielten sich schnell eine 3:0-Führung, die Flensburg aber nach fünf Spielminuten wieder wettmachte. Erst kurz vor der Pause konnte sich das Team von Dirk Beuchler erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung (16:12) erkämpfen. Als Sören Rasmussen bei den Norddeutschen Mattias Andersson im Tor ablöste, kamen sie wieder heran. Pech für Flensburg, dass Jacob Heinl mit Verdacht auf Handbruch ausschied und im Krankenhaus behandelt werden musste.

Auch in der zweiten Hälfte konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen, allerdings führten die Lemgoer ständig mit zwei bis drei Toren. Am Ende retteten sie verdient dank ihres größeren Kampfgeistes den knappen Vorsprung über die Zeit.