SG Flensburg-Handewitt - Füchse Berlin - Flensburg siegt nur mit Glück - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
 

Flensburg siegt nur mit Glück

Platz neun gegen Platz drei, eigentlich eine klare Sache. War es aber nicht. "Wir hatten viel Glück", sagte Per Carlén, der Trainer der Gäste aus Flensburg nach dem 26:25-Sieg gegen den wieder starken Gastgeber Füchse Berlin am Mittwochabend vor knapp 8.500 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle. In der letzten Sekunde hatte Neu-Fuchs Ivan Nincevic bei einem Konter noch eine freie Chance, kam aber nicht an Keeper Johann Sjöstrand vorbei. "Wir haben zu spät erkannt, dass Nincevic schon müde war und gegen Martin Murawski hätte ausgewechselt werden müssen. Das war unser Fehler", sagte Füchse-Manager Bob Hanning nach der kämpferisch auf hohem Niveau stehenden Auseinandersetzung - Nur die Schiedsrichter hatten leider keine klare Linie und waren vor allem in der engen Schlussphase wenig souverän.

Die Berliner hatten dank Kapitän Torsten Laen (exzellenter Abwehrchef und stark am Kreis) acht Minuten vor Schluss nach einem 13:16-Rückstand zum 23:21 sogar eine echte Siegchance, scheiterten aber am eingewechselten Sjöstrand (hielt sechs von elf Würfen) und bekamen SG-Spielmacher Thomas Mogensen (drei Tore in fünf Minuten in der Schlussphase vom 23:22 zum 23:26) nicht in den Griff. "Wir sind für unsere guten Leistungen leider nicht belohnt worden", sagte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson enttäuscht.