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THW Kiel erwartet Frisch Auf Göppingen zum zweiten Topspiel

Flensburg zun Gipfeltreffen nach Hamburg

Mit zwei Gipfeltreffen geht am Wochenende das erste Saisonviertel der Bundesliga zu Ende. Spitzenreiter THW Kiel empfängt den Tabellendritten Frisch Auf Göppingen, der HSV Hamburg als ‚gefühlte‘ Nummer eins erwartet den Fünften SG Flensburg-Handewitt.

Möglicher – und wahrscheinlicher – Tabellenstand könnte vor der dann folgenden zehntägigen Bundesliga-Pause wegen des Supercups sein, dass das Top-Trio Hamburg, Kiel und Rhein Neckar Löwen dann – wie schon vor dem Saisonstart erwartet – an der Spitze liegt. Für die Löwen fällt ihr Auswärtsspiel beim TSV Dormagen schließlich, trotz des ersten Siegs der Rheinländer vorige Woche, unter die Kategorie Pflichtsieg.

„Wir haben eine Chance“

Für Hamburg war die Pokalpartie bei Süd-Zweitligist TuSpo Obernburg eine vollkommene Gelegenheit, einige Varianten mit Gegner zu trainieren. So agierte Matthias Flohr die gesamte erste Hälfte am Kreis als personelle Alternative zu Igor Vori, so lange Bertrand Gille noch verletzt fehlt. Außerdem spielte Domagoj Duvnjak als Mittelmann lange mit Pascal Hens auf Halblinks zusammen, das Duo hatte wegen der Verletzung von ‚Pommes‘ Hens noch nicht so viel gemeinsame Spielzeit. Zudem erhielten auch die Youngsters Robert Schulze auf Linksaußen und Maximilian Ginders im Rückraum große Spielanteile.

Die Ausgangsposition ist klar: Der HSV ist Favorit, Flensburg wird verbissen fighten, um den Anschluss nicht schon so früh zu verlieren. „Letztes Jahr hatten wir gegen den HSV vier heiße Spiele, ich hoffe, dass die Begegnungen in diesem Jahr genauso spannend werden. Der HSV ist eine super Mannschaft, wir haben aber auch eine Chance“, sagt SG-Torjäger Oscar Carlén.

„Hätten auch verlieren können“

Ähnlich sieht es vor dem Göppinger Gastspiel in Kiel aus. „Der THW ist eine andere Welt. Aber wir fahren nicht dahin, um die weiße Fahne zu hissen“, sagte Frisch-Auf-Trainer Velimir Petkovic angriffslustig. Der Trainer-Fuchs wird die über weite Strecken unrunde Vorstellung der ‚Zebras‘ bei deren Pokalsieg in Großwallstadt mit Interesse gesehen und sicher schon auf Schwachstellen analysiert haben.

„Das Spiel hätten wir auch verlieren können“, gab THW-Trainer Alfred Gislason nach dem mühsamen 32:29-Sieg zu. Wobei andererseits – nicht zuletzt auch in der eigenen Halle – allerdings auch berücksichtigt werden muss, was Hendrik Lundström sagte: “Nach der Pause hatten wir zehn richtig schlechte Minuten. Aber wir wissen, dass wir die richtigen Leute haben, um am Ende trotzdem zu gewinnen.“

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