SG Flensburg-Handewitt - Füchse Berlin - Carlen glänzt beim 27:24 der SG gegen Berlin - Flensburgs erfolgreiche Fuchs-Jagd - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Carlen glänzt beim 27:24 der SG gegen Berlin

Flensburgs erfolgreiche Fuchs-Jagd

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt den Spitzenteams auf den Fersen. Mit dem 27:24 (13:12) gegen die Füchse Berlin feierte die Mannschaft von Trainer Per Carlen im dritten Saisonspiel den dritten Sieg. Für die Gäste war es nach der 26:29-Heimpleite gegen Lemgo die zweite Niederlage in Folge.

Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit für die SG, die Füchse niederzukämpfen. Entscheidenden Anteil am Erfolg hatte Per Carlen, der mit acht Toren zum erfolgreichsten Werfer avancierte, obwohl die Gäste-Deckung gegen den Halbrechten besonders offensiv deckte. Die Hauptstädter hatten ihren besten Werfer ebenfalls im rechten Rückraum: Der junge Isländer Runar Karason vertrat – nicht nur wegen seiner sechs Treffer - den verletzten Mark Bult ganz ausgezeichnet.

Flexible Füchse-Deckung

Die Gastgeber waren zwar stets spielbestimmend, konnten sich aber est in den letzten fünf Minuten entscheidend absetzen. Schon in der ersten Hälfte hatte Flensburg beim 4:1 (11.), 7:4 (17.) und 12:9 (27.) mit drei Toren in Führung gelegen. Doch die Füchse, deren flexible Abwehr vor dem starken Silvio Heinevetter gefiel, kamen immer wieder heran.

Nach der Pause das gleiche Spiel: Die Hausheren legten auf 16:13 (34.) und 22:17 (44.) vor, doch Berlin holte immer wieder auf. Erst im Schluss-Spurt setzte das Team von der Förde sich auf 25:22 (55.) und 27:23 (58.) wirklich durch.

Das Spiel in der Statistik
SG Flensburg-Handewitt – Füchse Berlin 27:24 (13:12)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand (ab 51.);.Karlsson, Carlen (8), Eggert (4/3), Fahlgren (2), Mogensen (1), Svan Hansen (4), Christiansen, Johannsen, Heinl (2), Pettersson, Boesen (4), Knudsen (2).
Füchse Berlin:
Heinevetter, Stochl;.Laen (3), Strand (1), Karason (6), Göde, Richwien (3), Kubisztal, Wilczysnki (3/1), Schneider (3), Murawski, Jaszka (5).
Zuschauer: 6.500. – Schiedsrichter: Fleisch/Rieber. – Zeitstrafen: 8:12 Minuten. – Siebenmeter:  5/3:3/1.