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Franzosen müssen in Slowenien punkten

Seit dem Weggang von Daniel Narcisse zum THW Kiel ist bei Chambery Savoie nichts mehr, wie es früher einmal war. Aus finanziellen Gründen musste man den Topstar gehen lassen, um den eine Mannschaft aufgebaut werden sollte, die Montpellier das Titel-Abonnement streitbar machen und in der Champions League für Furore sorgen sollte. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Montpellier thront dank der Verpflichtungen von Karabatic und Kavticnik fast schon uneinholbar mit sieben Punkten Vorsprung auf Chambery an der Spitze. Man backt mittlerweile kleinere Brötchen in den Savoier Alpen. Und in der "Königsklasse" steht nach der Niederlage gegen die Rhein Neckar Löwen fest, dass man am letzten Spieltag bei den Slowenen von Gorenje Velenje mindestens einen Punkt ergattern muss, um das Achtelfinale noch zu erreichen. Neben dem Erfolg gegen die Slowenen gab es nur einen einzigen Sieg (gegen Sarajewo) sowie das Remis bei den Löwen. "Wir haben eine Woche Zeit, uns auf das Spiel in Velenje vorzubereiten. Und die Chance werden wir nutzen", sagte Trainer Gardent. Kreisläufer Gregory Detrez war sauer, dass man keine bessere Ausgangslage hat: "Wir hatten die Chance, gegen die Löwen zu gewinnen, aber jeder Fehler wurde bestraft." S.O. Chambery