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Höhenflug gestoppt

Füchse Berlin mit erster Niederlage

Der Höhenflug der Berliner Füchse ist gestoppt. Beim zuletzt schwächelnden HSV Hamburg unterlagen die Hauptstädter mit 27:31. Damit liegen beide Teams zusammen mit Tabellenführer THW Kiel und den Rhein-Neckar Löwen mit 14:2 Punkten an der Spitze.

Die Hamburger haben mit dem Erfolg über die Füchse vor 13 171 Zuschauern in der erstmals in dieser Saison ausverkauften O2-World ihre Ansprüche auf den Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft untermauert. Vor den Augen von Bundestrainer Heiner Brandt war Marcin Lijewski (7) bester Werfer der Hamburger. Für den entthronten Tabellenführer waren Ivan Nincevic (7/5) und Sven-Sören Christophersen (7) am erfolgreichsten.

Emotionalen Höhepunkt im Spiel war eine Szene in der 39. Minute, als der Berliner Torhüter Silvio Heinevetter nach einer Aktion seines Hamburger Nationalmannschaftskollegen Torsten Jansen theatralisch zu Boden ging. Schon vor der Partie hatte Gästemanager und Ex-HSV-Coach Bob Hanning («Mit dem Geld des HSV wären wir schon deutscher Meister») verbal für Missstimmung gesorgt. «Es war wichtig, dass die Berliner auch mal zwei Punkte abgeben. Wir waren heiß und mussten diesen Spiel gewinnen. Und es war auch verdient», sagte Hamburgs Nationalspieler Pascal Hens.

Im zweiten Sonntagspiel der Bundesliga überraschte der SC Magdeburg erneut. Dank einer furiosen Endphase siegten die Bördeländer beim TBV Lemgo mit 27:25, obwohl der Gastgeber in der 24. Minute schon mit 13:9 führte. Die Mannschaft von SCM-Trainer Frank Carstens feierte damit den dritten Sieg in Serie. Mit nunmehr 12:4 Punkten belegt der SCM Platz fünf.

 

 

 

 

 

 

KOMMENTARE

Lothar, 18.10.10, 19:20 Uhr
Es war ein absolutes Spitzenspiel zweier starker Mannschaften, schade das die Schiedsrichter zumindest an diesem Tag mehr »
sven, 18.10.10, 17:04 Uhr
Die Leitsung ist ja auch in Ordnung. Die spricht Ihm auch niemand ab. Das Theater gehört aber nicht zum Handball. Dann mehr »
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