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Füchse feiern Sieg - Lemgo gewinnt gegen den Abstieg

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga einen Pflichtsieg gefeiert. Drei Tage nach dem 28:25-Prestigeerfolg über den HSV Hamburg gewann der DHB-Pokalsieger bei der TSG Friesenheim mit 31:26 (15:15).

Neben dem neunfachen Torschützen Konstantin Igropulo überzeugten bei den Berlinern die Torhüter Silvio Heinevetter und Petr Stochl. Für den abstiegsbedrohten Neuling Friesenheim, der zum Saisonende mindestens neun Spieler verliert, traf Nico Büdel sechsmal.

Als Tabellensiebter haben die Füchse 20 Punkte Rückstand auf Tabellenführer THW Kiel. Der Titelverteidiger empfängt an diesem Sonntag Verfolger Rhein-Neckar Löwen zum Spitzenspiel.

Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib sicherte ich der TBV Lemgo. Das Team des ehemaligen Nationalspielers Florian Kehrmann feierte dank einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause einen 34:26 (13:16)-Heimsieg gegen den Bergischen HC und verbesserte sich auf den 16. Platz. Tim Hornke (12/6 Tore) und Finn Lemke (9) waren die erfolgreichsten TBV-Werfer.

«Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie nicht die Nerven verloren haben. Wir hatten einen sehr großen Druck und waren zum Siegen verdammt», stellte Kehrmann am Samstag fest. Der Erfolg war doppelt wertvoll, weil Lemgos direkte Konkurrenten Niederlagen kassierten.

Der HC Erlangen verlor bei der HSG Wetzlar mit 26:28 (11:16) und bleibt Vorletzter. Schlusslicht SG BBM Bietigheim unterlag beim TuS N-Lübbecke 24:32 (13:15). Das Team musste von der 46. Minute an ohne Romas Kirveliavicius nach einer Roten Karte auskommen.