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Berlin rehabilitiert sich gegen Gummersbach für die Blamage in Dormagen

Füchse feiern Wiedergutmachung

Die Füchse Berlin haben mit einem klaren Sieg über den VfL Gummersbach Wiedergutmachung für die Blamage bei Abstiegskandidat Dormagen betrieben. Nach dem 30:24 (15:9) über den Tabellen-Sechsten beendeten die Berliner die Hinrunde mit 18:16 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz und haben wieder Anschluss an das vordere Mittelfeld.

Vor 8.826 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle knüpften die Hauptstädter an ihre Leistung beim glanzvollen Heimsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen eine Woche zuvor an. Nach der ebenso unerklärlichen wie peinlichen Pleite Mittwoch in Dormagen präsentierten sich die Gastgeber wie ausgewechselt und dominierten von Beginn an. Nur beim 3:4 lagen die Füchse einmal zurück, danach hatten sie keine Mühe, sich bis zur Pause auf 15:9 abzusetzen. Im zweiten Durchgang bauten die Hausherren die Führung sogar zwischenzeitlich bis auf 28:18 aus.

Im Tor erhielt diesmal Petr Stochl den Vorzug vor Silvio Heinevetter, der Tscheche zeichnete sich durch insgesamt 24 Paraden aus und konnte sich auf eine sichere Abwehr verlassen. Neben Stochl überzeugte der sechsmal erfolgreiche Michal Kubisztal als bester Schütze der Füchse. Für den verletzten Kreisläufer Torsten Laen - der Däne hatte sich in Dormagen eine Oberschenkelzerrung zugezogen - kam Colja Löffler zum Einsatz, der 20-Jährige erzielte zwei Treffer.

Das Spiel in der Statistik

Füchse Berlin – VfL Gummersbach 30:24 (15:9)
Füchse Berlin:
Heinevetter, Stochl; Löffler (2), Vatne (1), Strand (4), Karason (1), Göde (1), Kubisztal (6), Richwien (3), Wilczynski (5/1), Schneider (2), Bult (3/2), Murawski, Jaszka (2).
VfL Gummersbach: Stojanovic, Lucau; Krantz (1/1), Wagner (3/1), Vukovic (4), Fäth (2), Lützelberger (2), Gunnarsson (2), Szilagyi (3), Pfahl (1), Rahmel, Zrnic (6/3).
Zuschauer: 721. – Schiedsrichter: Methe/Methe. – Zeitstrafen: 6:4 Minuten. – Siebenmeter: 3/3:7/5..