SG Flensburg-Handewitt - Füchse Berlin - MT Melsungen - TSV GWD Minden - HBW Balingen-Weilstetten - TUS N-Lübbecke - Melsungen kämpft Minden nieder - Berlin souverän in Lübbecke - Füchse-Gala in Lübbecke - Handball - Artikel - Handballwoche
Melsungen kämpft Minden nieder - Berlin souverän in Lübbecke

Füchse-Gala in Lübbecke

Die Füchse Berlin sind für das Topspiel gegen den THW Kiel gerüstet. Beim 36:28 (19:12) beim TuS N.-Lübbecke boten die Hauptstädter über weite Strecken eine Klasseleistung. Derweil rutschte der HBW Balingen-Weilstetten ans Tabellenende ab, während Melsungen der Anschluss ans untere Mittelfeld gelang.

Durch das 29:33 (11:18) bei der SG Flensburg-Handewitt,  am 9. Spieltag bereits ihre 8. Niederlage, übernahmen die Schwaben die ‚Rote Laterne‘ des Schlusslichts. Die SG verbesserte sich durch den Sicheren Sieg über Balingen – zumindest für 20 Stunden – auf Rang 5. Nur in der ersten Viertelstunde konnte das Team von Trainer Dr. Rolf Brack in der Campushalle mithalten. Dann zogen die Hausherren vom 8:7 (18.) auf 14:8 (25.) und zur Pause gar auf 18:11 davon.

Balingens (ohnehin nicht allzu große) Hoffnungen, nach der Pause die Partie noch einmal drehen zu können, machten die Flensburger mit drei schnellen Treffern zur ersten Zehn-Tore-Führung beim 21:11 (32.) zunichte. Mit je sieben Toren waren Zweit-Linksaußen Anders Eggert und Thomas Mogensen die erfolgreichsten Werfer der SG, der Neu-Österreicher Mare Hojc traf ebenfalls sieben Mal für Balingen.

Die Berliner waren in Lübbecke bis zum 23:13 in der 34. Minute in jeder Beziehung überlegen. Aus eine starken, flexiblen Deckung heraus wurden die Ostwestfalen mit viel Tempo auseinandergenommen. Gegen die kluge Regie von Bartlomije Jaszka wirkte die Abwehr des Aufsteigers schlicht überfordert. Erst als die Berliner im Gefühl des sicheren Sieges etwas zurückschalteten, kam der Lübbecker Kraft-Handball ein bisschen besser zur Geltung.

Mit einem Zwischenspurt Mitte zweiter Hälfte erkämpfte sich der MT Melsungen das 28:27 (12:13) gegen den TSV GWD Minden. Erst als dem Mini-Aufgebot der Ostwestfalen die Kraft ausging, übernahm der MTM mit 22:19 (45.) das Kommando. In den letzten 75 Sekunden kamen die Mindener noch einmal von 25:28 auf 27:28 heran, zu einem – nicht unverdienten – Punkt reichte es jedoch nicht mehr. 

Die Statistik

SG Flensburg-Handewitt – HBW Balingen-Weilstetten 33:29 (18:11)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand; Karlsson, Carlen (4), Eggert (7/4), Fahlgren (1), Mogensen (7), Svan Hansen (3), Christiansen (3), Johannsen (1), Heinl (2), Pettersson (2), Boesen, Knudsen (3).
HBW Balingen-Weilstetten: Marinovic, Grathwohl; Herth (2/2), Illitsch (1), Lobedank (5), Müller (3), Sauer, Temelkov (2), Ettwein, Wilke (3), Bürkle (3), Strobel (3), Hojc (7/2), Wagesreiter.
Zuschauer: 5.943. - Schiedsrichter: Schulze/Tönnies. - Zeitstrafen:  6:6 Minuten. - Siebenmeter: 5/4:7/4.

TuS N. –Lübbecke – Füchse Berlin 28:36 (12:19)
TuS N.- Lübbecke:
Blazicko, Putera; Bartsch, Felixsson (7), Siodmak, Hansen, Jurecki (5), Tluczynski (3/3), Tesch (5), Rui, Olafsson (3/1), Niemeyer (2), Alvanos (3).
Füchse Berlin:
Heinevetter, Stochl; Laen (6), Strand (5), Karason (2), Göde (1), Kubisztal, Richwien (5), Wilczysnki (8/4), Schneider (3), Bult (4/3), Murawski, Jaszka (2).
Zuschauer: 2.060. - Schiedsrichter: Brauer/Holm . - Zeitstrafen: 4:14 Minuten. - Siebenmeter: 6/4:8/7.

MT Melsungen – TSV GWD Minden 28:27 (12:13)
MT Melsungen: Kelentric, Lechte; Brovka (3), Schöngarth (1), Junillon (1), Anusic, Sanikis (5), Klitgaard, Vasilakis (2), Treutler, Vuckovic (10/4), Tzimourtos, Danner (6), Aagard.
GWD Minden: Medhus,.Katsigiannis; Klesniks (2), Henriksson (3), Gylfason, Helmdach, Just (3), Schäpsmeier (5), Wleklak (4), Schmidt (8/4), Inigimundarsson (2).
Zuschauer: 1.967. - Schiedsrichter: Hartmann/Schneider . - Zeitstrafen: 6:6 Minuten. - Siebenmeter: 4/4:5/4.