Rhein-Neckar Löwen - Füchse Berlin - Wilczynski stellt in der Endphase den Sieg sicher - Füchse ziehen den Löwen die Zähne - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Wilczynski stellt in der Endphase den Sieg sicher

Füchse ziehen den Löwen die Zähne

Die Füchse Berlin haben Manager Bob Hanning ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht. Mit dem 33:28 (16:11) gegen die Rhein-Neckar Löwen schafften die Hauptstädter endlich einmal den vom Manager schon lange geforderten Sieg gegen einen der ‚Großen‘.

Der Erfolg war hochverdient, aber lange nicht so souverän, wie der erste Blick aufs Ergebnis Glauben macht. Nach einer starken ersten Halbzeit setzten sich Füchse zur Begeisterung der beinahe 9.000 Fans mit drei schnellen Treffern nach dem Seitenwechsel bis auf 19:11 (32.) ab. Dann erst fanden die Löwen zu ihrem Spiel: Innerhalb von elf Minuten waren die Mannheimer bis 19:21 heran, die Partie drohte zu kippen.

Doch die Füchse wehrten sich, ließen die Gäste nie zum Ausgleich kommen. So stand die Partie bis zur 56. Minute auf des Messers Schneide. Doch nach dem Löwen-Anschlusstreffer durch Siarhei Harbok zum 27:28, kam die große Stunde von Konrad Wilczynski. Der Österreicher stellte den Berliner Sieg mit vier Toren in den letzten vier Minuten beinahe im Alleingang sicher.

Das Spiel in der Statistik

Füchse Berlin – Rhein-Neckar Löwen 33:28 (16:11)
Füchse Berlin:
Heinevetter, Stochl; Vatne, Laen (3), Strand, Karason (2), Göde, Kubisztal (5), Richwien (5), Wilczynski (5/2), Schneider, Bult (5/2), Murawski (2), Jaszka (6).
Rhein-Neckar Löwen: Fritz, Szmal; Gensheimer (5/3), Roggisch, Harbok (5), Bielecki (4), Manojlovic, Gudjonsson, Stefansson (5/3), Müller (2), Klimovets (1), Myrhol (2), Sigurdsson (1), Groetzki (3).
Zuschauer: 8.795. – Schiedsrichter: Immel/Klein. – Zeitstrafen: 10:14 Minuten. – Siebenmeter: 5/4:6/6.