Dennis Häcker (TOYOTA Deutschland) im Interview - „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir nicht nur den Leistungssport unterstützen” - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Dennis Häcker (TOYOTA Deutschland) im Interview

„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir nicht nur den Leistungssport unterstützen”

Als Teamleiter im Hause TOYOTA kümmert sich Dennis Häcker im Marketing neben Messen und Events um Sponsoring-Fragen. In diesem Zusammenhang und als Partner von DHB und TOYOTA HBL obliegt ihm im Hause des japanischen Automobil-Herstellers die Verantwortung für das von TOYOTA Deutschland, DHB und TOYOTA HBL angestoßene Projekt „Handball goes school”. Worum es dabei geht, darüber sprach Häcker im folgenden Interview.  

> Der Namenssponsor der Liga engagiert sich nun auch im Schulhandball. Was darf man sich darunter vorstellen?
Dennis Häcker: Als offizieller Partner der TOYOTA Handball-Bundesliga und offizieller Automobilpartner des Deutschen Handballbundes (DHB) beteiligt sich TOYOTA bereits seit 2007 erfolgreich an der positiven Entwicklung des Sports. Dass nicht allein der Leistungssport von dem hohen Engagement profitiert, unterstreicht die aktuelle TOYOTA-Aktion zur Förderung des Nachwuchses. „Handball-Stars go school“ heißt das Projekt, das bundesweit Spitzen- und Schulsport zusammenführt.

> Warum macht TOYOTA ausgerechnet solch ein Schulprojekt?
Zur Förderung des Nachwuchses. Wir wollen gemeinsam mit der TOYOTA HBL und dem DHB den Handball weiter nach vorne bringen. Es ist uns wichtig, dass der Handball auch in Zukunft von großem Interesse und erfolgreichen deutschen Spielern geprägt wird. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir nicht nur den Spitzensport aktiv unterstützen. Nachwuchsförderung ist von hoher sportlicher und vor allem gesellschaftlicher Bedeutung. Und wenn daraus das ein oder andere Talent hervorgeht, freut uns das besonders.

> Wie ist diese Idee entstanden?
Wir haben das Konzept schon seit fast drei Jahren in unserer Schublade, sind aber jetzt erst damit auf die TOYOTA HBL und den DHB zugegangen, weil wir der Meinung sind, dass jetzt die Zeit gekommen ist, die „nächste Stufe” im Rahmen unseres Sponsorings zu zünden.

> Wie viele Schulen haben sich denn bereits beworben?
Über 150 Schulen hatten sich bis zum Ende der vergangenen Woche beworben. Das ist ein wirklich herausragendes Zwischenergebnis, da die Bewerbungsfrist erst am 22. Januar des kommenden Jahres endet.

> Und wann startet das Projekt?
Unter der Schirmherrschaft von Bundestrainer Heiner Brand touren verschiedene Profis der TOYOTA Handball-Bundesliga ab März 2011 für 14 Wochen durch die Republik und machen Halt an 25 Schulen.

> Mit Heiner Brand und einigen ehemaligen Weltmeistern haben Sie sich namhafte Testimonials ausgesucht.
Ja, denn auch ihm liegt dieses Thema, wie man weiß, sehr am Herzen. Das Konzept traf bei ihm und auch seinem Co-Trainer Martin Heuberger auf offene Ohren. Aber auch ehemalige Weltklassespieler wie Stefan Kretzschmar, Klaus-Dieter Petersen, Markus Baur, Frank von Behren oder Wieland Schmidt identifizieren sich voll mit unserer Aktion.

> Das Schulprojekt wird gemeinsam von TOYOTA HBL und DHB unterstützt. Wie läuft denn da die Zusammenarbeit?
Sehr partnerschaftlich. Jeder trägt zum Erfolg des Projektes bei: Der DHB stellt uns die Profihandballer und unterstützt uns mit Trainingskonzepten, die wir dann in den Schulen umsetzen wollen. Die TOYOTA HBL unterstützt uns beispielsweise mit PR-Maßnahmen, wie der Möglichkeit einer Pressekonferenz, die wir im Rahmen eines HBL-Spiels in Hamburg gehalten haben. Außerdem sponsert die TOYOTA HBL den Hauptgewinn des Wettbewerbs: Eine Klassenfahrt für 30 Personen zum Super Cup im August 2011 nach München. Neben diesen aufgeführten Punkten gibt es aber viele weitere Dinge, mit denen wir alle unseren Beitrag zum Gelingen dieses Gemeinschaftsprojektes leisten.

> Wie sieht dann so ein Tag in der Schule aus? Geht es dabei nur um den Sport oder dürfen sich die Schüler auch auf Autogramme ihrer Stars freuen?
Ohne zu sehr in die Details zu gehen, steht natürlich der Sport im Vordergrund. Das gesamte Programm für die Schüler einer Gruppe dauert ungefähr drei Stunden und umfasst neben einer ausgiebigen Trainingseinheit mit Begrüßung, Warm-up und entsprechenden Übungen natürlich auch die Möglichkeit, Autogramme zu bekommen und im Rahmen eines Star-Talks seinen Vorbildern Fragen zu stellen.