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Jan-Steffen Redwitz nach der Sensation gegen den HSV

"Ganz ordentlich gelaufen"

Jan-Steffen Redwitz war der Erfolgsgarant beim 26:26-Remis des TV Hüttenberg gegen den Deutschen Meister HSV Hamburg. Mit 19 Paraden konnte der 22-jährige, der nunmehr seit dreieinhalb Jahren bei den Mittelhessen unter Vertrag steht, glänzen. Seine Parade gegen Bertrand Gille mit der Schlusssirene sicherte am Sonntag den Punktgewinn gegen Hamburg. Auch Trainer Jan Gorr war zufrieden mit seinem Keeper, der in der Hinrunde nur die Nummer drei war: "Er hat sich sehr stark entwickelt in den vergangenen Jahren. Vor der Saison haben wir gesagt, dass es sehr eng und er erst einmal hinten dran ist. Er hat eine richtig gute Vorbereitung gespielt und ist jetzt unter den ersten beiden Torhütern. Auch wenn es weiter eng ist. Jan-Steffen hat einen starken Trainingsfleiß entwickelt und - nachdem wir ihm Mitte der letzten Saison gesagt haben, dass er physisch sich verbessern muss - zehn Kilo abgenommen." Seinen auslaufenden Vertrag wird der Mainfranke wohl verlängern. Gorr: "So weit ich weiß, stehe beide Seiten vor einer Einigung."



Jan-Steffen Redwitz, am Ende steht ein Punktgewinn gegen Hamburg zu Buche. Wie ist Ihre Gemütslage nach diesem Spiel?
Jan-Steffen Redwitz: Ich denke, es ist ganz ordentlich gelaufen. Wir haben uns sehr gut in dieser Woche vorbereitet. Ich denke, dass wir wirklich auch konzentriert gespielt haben und an uns geglaubt haben."

Man hatte wirklich, dass Gefühl, dass der TVH die Sensation geplant hatte?
Wir haben diesmal wirklich an uns geglaubt und hatten im Gefühl, dass was gehen kann. Das wir so gut bis zum Ende mithalten und einen Punkt holen ist sensationell und darüber freuen wir uns sehr. So müssen wir weiterspielen. Es hat Spaß gemacht. Die Stimmung war richtig gut."

Sie hatten fast 20 Paraden und haben in den entscheidenden Phasen die Mannschaft im Spiel gehalten. Wie fühlt es sich an, von der Nummer drei zur Nummer eins aufzusteigen und so ein Spiel zu liefern?
Ich bin natürlich sehr froh, dass wir als Mannschaft überzeugen konnten. Zu meiner eigenen Leistung kann ich kurz nach dem Spiel gar nicht so viel sagen. Wir haben als Team gut gespielt. Das zählt.

Aber in der Vorrunde waren Sie nur auf der Tribüne und jetzt so im Fokus. Da muss doch etwas ihn ihnen vorgehen?
Ja natürlich freue ich mich. Fakt ist, dass ich als junger Torwart viel lernen muss und das versuche ich. In der Vorrunde habe ich viel gelernt und ich muss gerade meinem Torwarttrainer danken. Ich muss aber auch sagen, dass es in so einer Zeit wichtig ist, dass die Familie hinter einem steht. Und das ist bei mir so. Das ist das Wichtigste."