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Göppingen stürmt im Schluss-Spurt den Fuchsbau - erster Sieg für SCM

Gefühlter Derby-Sieg für Minden

Der SC Magdeburg atmet auf. Mit dem 34:28 (19:13) gegen den TSV Hannover-Burgdorf feierten die ‚Gladiators’ am 4. Bundesliga-Spieltag endlich den ersten Sieg. Als erster Verfolger des norddeutschen Spitzentrios hat sich Frisch Auf Göppingen durch das 32:31 (14:12) bei den Füchsen Berlin etabliert. Das Derby zwischen dem TuS N.-Lübbecke und GWD Minden endete mit 23:23 (12:12).

Dabei hatten die Grün-Weißen die Partie zunächst bestimmt, konnten ihren 12:8-Vorsprung (24.) aber nicht bis in die Pause retten. Nach dem Seitenwechsel das umgekehrte Bild: Lübbecke zog kontinuierlich davon und sah beim 23:20 zweieinhalb Minuten vor dem Ende schon wie der Sieger aus. Während die TuS-Fans schon feierten, schlug Minden durch Gylfi Gylfason und zwei Treffer von Aljoscha Schmidt noch einmal zurück und schaffte den insgesamt verdienten Ausgleich.

In Berlin hatten die Göppinger sich nach ausgeglichener erster Hälfte dank der Wurfgewalt von Lars Kaufmann, der zehn Treffer erzielte, eine knappe Führung erkämpft. Die Berliner kippten die Partie nach der Pause und lagen beim 25:20 (45.) erstmals mit fünf Toren vorne. Diese scheinbar sichere Führung hatte bis acht Minuten vor dem Ende Bestand. Mit sieben Treffern in Folge schaffte das Team von Trainer Velimir Petkovic dann, aus dem 25:30 aus seiner Sicht ein 32:30 zu machen – die Entscheidung.

Gestützt auf die starke Vorstellung von Torhüter Gerrie Eijlers ließen die Magdeburger dem Aufsteiger eigentlich nie eine echte Chance. Über 6:4 (8.), 7:5 (11.) und 15:10 (24.) zogen die Gastgeber in der Bördelandhalle schon zur Pause klar davon. Dem Tempospiel des SCM hatte Hannover nur durch die Wurfkraft ihrer polnischen ‚Altherren-Riege’ mit Piotr Przybecki und Jacek Bedzikowski, die insgesamt 15 Tor erzielten, etwas entgegenzusetzen. Auch nach dem Seitenwechsel kam der Neuling nie mehr näher als auf vier Tore heran.

Die Statistik

SC Magdeburg – TSV Hannover-Burgdorf  34:28 (19:13)
SC Magdeburg:
Eijlers, Müller; Wiegert (5), Grohmann, van Olphen (5), Theuerkauf (3), Grafenhorst (1), Steinert, Tönnesen (6/1), Coßbau (4/3), Weber (6), Jurecki (3).
TSV Hannover-Burgdorf: Meyer, Hübe; Przybecki (9). Jonsson, Habbe (1), Pauzuolis, Jurdzs, Buschmann (4), Stelmokas, Lehnhoff (5), Hohenberg (2), Rydergard, Brack (2), Bedzikowski (5).
Zuschauer: 3.700. – Schiedsrichter: Blümel/Loppaschweski. – Zeitstrafen: 8:12 Minuten. – Siebenmeter: 5/4:4/3.

Füchse Berlin  - Frisch Auf Göppingen 31:32 (12:14)
Füchse Berlin:
Stochl. Heinevetter; Vatne, Laen (1), Strand (7), Karason, Göde Richwien (2), Wilczynski (8/2), Schneider, Bult (9/5), Murawski, Jaszka (4).
Frisch Auf Göppingen: Tahirovic, Weiner; Ljubanovic, Schweikardt (2), Kneule, Oprea (3), Thiede (3), Schöne (2), Späth (1), Kaufmann (10), Mrvaljevic, Haaß (9/4), Häfner, Jurca (2).
Zuschauer: . Schiedsrichter: Methe/Methe. - Zeitstrafen: 14:8 Minuten. – Siebenmeter: 8/7:6/5.

TuS N.-Lübbecke – TSV GWD Minden 23:23 (12:12)
TuS N.-Lübbecke:
Blazicko, Putera; Friedrich (2), Felixsson, Siodmak (1), Hansen (1), Tluczynski (6/4), O. Tesch (1), Wiese, Rui, Olafsson (8), Niemeyer (2), Remer (2).
TSV GWD Minden: Medhus, Katsigiannis, Dresrüsse; Klesniks, Henriksson (4), Gylason (4), Helmdach (1), Just (2), Schäpsmeier (2), Madsen (2), Wleklak (1), Schmidt (7/2), Ingimundarson.
Zuschauer: 3.300 (ausverkauft). – Schiedsrichter: Fleisch/Rieber. – Zeitstrafen: 6:10 Minuten. – Siebenmeter: 6/4:3/2.