TBV Lemgo - Rhein-Neckar Löwen - Beste Saisonleistung der Badener lässt TBV völlig fassungslos zurück - Gegen "Fallobst" Lemgo gelingt Löwen alles - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Beste Saisonleistung der Badener lässt TBV völlig fassungslos zurück

Gegen "Fallobst" Lemgo gelingt Löwen alles

Für die einen war es „ein Tag, an dem alles geklappt hat“. Die andern stellten frustriert fest: „Wir waren Fallobst.“ Viel größer als in den ersten Analysen von TBV-Trainer Volker Mudrow und seinem Löwen-Kollegen Ola Lindgren nach der 38:22-Lehrstunde der Badener in Lemgo können Gegensätze kaum sein.

Eine eindeutige Antwort gab’s zumindest auf die Frage, ob eher die Ostwestfalen oder eher die Badener zweiter Verfolger (neben Frisch Auf Göppingen) des Top-Duos der Bundesliga sind. Während das Team von Rhein und Neckar nach nun 15 Pflichtspielen ohne Niederlage weiter und mit größeren Aussichten auf Realisierung vom ersehnten ersten Titel träumen darf, setzte sich für Lemgo die Serie der herben Enttäuschungen nach dem Verpassen der Champions League, dem Aus im DHB-Pokal und der 25:34-Heimklatsche gegen den HSV fünf Wochen zuvor fort.

Gegen starken Gegner auseinander gefallen

Warum jedoch der TBV „gegen einen starken Gegner auseinander gefallen“ war, darüber rätselte nicht nur Mudrow: „Das Schlimme ist, dass ich diese Niederlage nicht einmal richtig erklären kann.“ Einig waren sich aber alle, dass die blamable Vorstellung keineswegs nur an den vier fehlenden Stammspielern der Hausherren gelegen hatte.

Lindgren stellte zufrieden fest: „Ich habe selten so eine Top-Leistung aller Spieler erlebt. Ich glaube, das war unsere beste Saisonleistung bis jetzt.“ Der schwedische Coach relativierte zwar: „So eine Leistung wie heute kann man natürlich nicht jeden Tag erwarten, an dem so viele Spieler gleichzeitig einen guten Tag haben.“ Ähnlich eindrucksvolle Vorstellungen wie das Star-Ensemble der Löwen in der Lipperlandhalle hinlegte, hatten bislang jedenfalls nur der THW Kiel und der HSV Hamburg einige Male zelebriert.  

Schippe drauflegen wird schwierig

Karol Bielecki, der in Lemgo satte neun Mal einnetzte und zudem ein bisher selten gezeigtes gutes Auge für seine Mitspieler bewies, freute sich: „Wir haben ein super Spiel gemacht, alle waren sehr heiß. Auf diese Leistung noch eine Schippe draufzulegen, wird schwierig.“ Olafur Stefansson, der mit acht Treffern einen persönlichen Löwen-Rekord aufstellte, sah seine Truppe besonders motiviert: „Wir waren nach dem Minden-Spiel alle nicht zufrieden. Außerdem haben wir schon fünf Minuspunkte und wussten, dass wir uns nichts mehr erlauben dürfen.“ Hat der isländische Chef des Löwen-Rudels Recht, müssen sich die  nächsten Gegner der Badener warm anziehen. Und vielleicht auch Kiel und Hamburg . . .

KOMMENTARE

Leatrice, 10.07.15, 05:20 Uhr
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Liza, 09.07.15, 09:03 Uhr
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