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Gladiatoren lange ebenbürtig

Der SC Magdeburg hat dem Tabellenführer lange Paroli geboten. Doch Kampfgeist allein reichte nicht aus, um den Favoriten zu stürzen. Der HSV Hamburg, der noch am Montag wegen "Flugschädigungen" einiger Akteure um eine Spielverlegung nachgesucht hatte, behauptete mit einem 32:29-Erfolg seinen knappen Vorsprung gegenüber dem THW. Was auch HSV-Trainer Martin Schwalb mit Genugtuung registrierte: "Es war der erwartet schwere Gang. Wir hatten den Vorteil, dass wir uns keine große Schwächephase leisteten."

In den ersten 30 Minuten lieferten sich die Kontrahenten einen Kampf auf Augenhöhe. Vom 2:2 (6.) bis zum 14:14 (28.) stand die Partie zwölfmal unentschieden. Was neben zahlreichen technischen Fehlern (je vier) auch den schwachen Torhüterleistungen auf beiden Seiten (Müller ein gehaltener Ball, Bitter zwei) geschuldet war. Beim 19:16 (38.) lagen die Gäste dann aber erstmals drei Tore vorn und bauten den Vorsprung in den folgenden zehn Minuten bis auf 26:20 aus. Dennoch steckten die Magdeburger nicht auf, kamen in knapp 200 Sekunden von 25:30 auf 28:30 heran. Doch die HSV-Außen Lindberg und Jansen machten mit ihren Treffern alle SCM-Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte.