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Melsungen darf nur ein wenig vom Sieg gegen Lemgo träumen

Glandorf macht den Unterschied

Bis drei Minuten vor dem Ende durften sie vom vierten Erfolg gegen den TBV Lemgo träumen. Dann aber waren die Spieler der MT Melsungen in einigen Aktionen nicht abgeklärt genug und mussten sich dem Tabellenfünften mit 28:31 geschlagen geben.

Von Beginn an war klar: Beide Teams legten viel Wert auf aggressive Deckungsarbeit. Die bessere Hintermannschaft entschied also über Wohl und Wehe. Die Hausherren präsentierten sich vom Anwurf weg hellwach. Bis zur 17. Minute hatten die Nordhessen einen Drei-Tore-Vorsprung. Tzimourtos und Klitgaard trafen zum 10:7.

Lichtlein eingewechselt

Aber die Lemgoer schlugen mit ihrer ganzen Routine zurück - in Person des Halbrechten Holger Glandorf, der allein sieben Tore im ersten Abschnitt markierte. Ihm und der Einwechselung von Schlussmann Carsten Lichtlein hatten es die Ostwestfalen auch zu verdanken, dass sie kurz vor dem Wechsel mit 16:13 vorn lagen.

So packend wie die Partie über weite Strecken der ersten Hälfte verlief, so spannend ging es nach der Pause weiter. Zunächst mit Vorteilen für den TBV. Melsungen gab aber nicht auf: Sanikis und Aagaard brachten ihr Team auf 27:28 heran (56.). Dann aber war der Gast cleverer und durfte schon nach Treffern von Kraus und Kehrmann zum 31:28 jubelnd die Arme in die Höhe werfen.