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Bundesliga: Nur die Schwaben können dem Top-Duo folgen

Göppingen etabliert sich als "dritte Kraft"

In der Handball-Meisterschaft sogt Frisch Auf Göppingen weiter für Furore. Die Schwaben sind unerwartet in die Phalanx der Favoriten eingebrochen.

Nach dem hart erarbeiteten 31:30-Heimsieg gegen den TuS N-Lübbecke ist der Altmeister mit nur zwei Minuspunkten aus sieben Spielen Tabellendritter hinter dem THW Kiel und dem HSV Hamburg. "Wir können diskutieren, ob dieser Sieg verdient war. Aber wir haben jetzt 12:2 Punkte und das ist alles, was zählt. Wir haben kein gutes Spiel gemacht, aber wir hatten am Ende das nötige Glück", gestand Göppingens Trainer Velimir Petkovic.

Magdeburgs Aufholjagd geht weiter

Anschluss hält als Sechster auch der VfL Gummersbach, der sich beim 28:27 gegen den TV Großwallstadt sehr schwertat. "Das war 60 Minuten lang ein harter Kampf. Durch den Sieg heute sind wir im Soll, wir sind in der Tabelle sogar noch nach oben gerutscht. Nun liegen zwei wichtige Spiele im Pokal gegen Schwerin und am nächsten Samstag gegen Melsungen vor uns ­ danach können wir Bilanz ziehen", sagte Manager Francois-Xavier Houlet.

Unterdessen hat der SC Magdeburg seine Aufholjagd fortgesetzt. Nach drei Niederlagen hintereinander zum Saisonauftakt kam der einstige Champions-League-Sieger dank seiner beiden Außen Robert Weber und Yves Grafenhorst (je 8 Tore) mit dem 32:27 gegen die HSG Wetzlar zu seinem dritten Saisonsieg.

Dormagen lebt noch

Den ersten Saisonsieg feierte derweil der finanziell angeschlagene TSV Dormagen. Der zuvor punktlose Tabellenletzte gewann überraschend deutlich mit 31:26 gegen MT Melsungen. "Dormagen lebt noch", verkündete Trainer Kai Wandschneider erleichtert.