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VfL Gummersbach

Große Hallenprobleme

Der Handball-Traditionsverein VfL Gummersbach darf seine Heimspiele 2012/2013 möglicherweise nicht in der Eugen-Haas-Halle austragen, weil die 2100 Besucher fassende Sportstätte neuen Anforderungen der Handball-Bundesliga (HBL) nicht mehr genügt.

Der VfL beschäftigt sich laut Geschäftsführer Axel Geerken «intensiv mit Alternativen wie einem temporären Umbau oder einem Umzug für einzelne Bundesligaheimspiele in eine andere Spielstätte». HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa einen Bericht des «Express», machte aber deutlich, dass dem VfL keinesfalls ein Lizenzentzug drohe. «Die Lizenzerteilung hat ausschließlich wirtschaftliche Hintergründe und hat mit der Hallenproblematik nichts zu tun», sagte Bohmann.

«Dass die Eugen-Haas-Halle nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Bundesligaspielstätte genügt und vieles von dem, was die Hallenstandards vorschreiben, in Gummersbach nicht mehr eingehalten wird, wissen wir natürlich», räumte Geerken ein. Die HBL moniert speziell die Lichtverhältnisse und eine fehlende zweite Tribüne, die für die kommende Saison vorgeschrieben ist.

Der VfL erwägt nun temporäre Maßnahmen oder einen Umzug. Noch 2012 soll allerdings in Gummersbach mit dem Neubau einer Halle begonnen werden, in der von 2013/2014 an vor über 4000 Zuschauern gespielt werden kann. Die «Schwalbe-Arena» im Zentrum Gummersbachs soll 10,4 Millionen Euro kosten.