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Große Unruhe in der letzten Minute

>Er wolle sich nicht über die Schiedsrichter beklagen. Schließlich hätten die ja 59 Minuten gut gepfiffen. Aber in der letzten Minute, so empfand es Volker Mudrow, hätten die Herren Lars Schaller und Sebastian Wutzler dem HSV geholfen. "Ich fühle mich benachteiligt", sagte Mudrow dann doch, je später der Abend wurde.

Was war passiert? Beim 31:31 durch Bechtloff ging aus Lemgoer Sicht ein Foul von Igor Vori an den passspielenden Florian Kehrmann voraus, das mit einer Zwei-Minuten-Strafe hätte geahndet werden müssen. "Dann hätte es Timeout gegeben und der HSV nicht die Schnelle Mitte spielen können." Aus der aber fiel dann das 32:31 für den HSV durch Krzysztof Lijewski. Bevor der Ball im Netz landete, gab es aber einen lauten Pfiff. Von einem Schiedsrichter? Von einem Fan? Hamburgs Trainer Martin Schwalb glaubt: "Das kam wohl vom Kampfgericht, weil es so große Unruhe auf der TBV-Bank gab." Die Unruhe wurde nach dem Lijewski-Tor noch größer. Lemgos Manager Volker Zerbe glaubt, dass der Treffer eventuell nicht regelkonform war: "Ich muss mir das noch mal anschauen. Vom Gefühl waren nicht alle Hamburger in ihrer Hälfte, die Schnelle Mitte hätte also nicht gespielt werden können." tBV Lemgo