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Großes Lob von Rekordmann Frank-Michael Wahl

>Deutschlands Rekordnationalspieler und Ehrenspielführer der Nationalmannschaft, Frank-Michael Wahl, sah sich erstmals nach dem Aufstieg ein Bundesligaspiel der TSV Hannover-Burgdorf an und war hinterher sichtlich angetan. "Das ist schon absolut erstligareif, wie die das hier aufziehen. Und eine super Stimmung in der Halle, wie zu besten Zeiten während meiner aktiven Laufbahn beim VfL Hameln. Ein echtes Tollhaus, schade nur, dass es für die Burgdorfer nicht zur Überraschung gereicht hat", erklärte der inzwischen 53 Jahre alte ehemalige Top-Torjäger. Und Wahl hatte dafür auch gleich die Ursachen parat: "Nach der Manndeckung gegen Piotr Przybecki hätte der TSV vielleicht mehr variieren müssen und Przybecki von der Halbposition auf die Mitte ziehen müssen. Dazu besaß Berlin mit Silvio Heinevetter den besseren Torhüter."

Die Torhüter-Leistung war für Trainer Frank Carstens aber nur einer der Faktoren für die Niederlage, wollte er aber nicht überbewertet wissen: "Nenad Puljezevic hat uns auch schon Spiele gerettet. Es ist nur insofern schade, dass er sich zu seinem 37. Geburtstag gerne eine Geschenk gemacht hätte und wir es ihm natürlich auch gerne bereitet hätten. Aber es hat nicht sollen sein." "Wir haben uns zwar Chancen rausgespielt, aber dann den ein oder anderen freien Ball vergeben. Ein Rückschlag war das aber für uns nicht", meinte der einmal mehr stark spielende Torge Johannsen und bekam Unterstützung von Lars Lehnhoff: "Wir waren über weite Strecken gleichwertig und haben gezeigt, dass wir auch gegen solche Mannschaften mithalten können."


Nicht am Limit

Ähnlich sah es der sportliche Leiter Stefan Wyss: "Wir haben den Füchsen zwar viel abverlangt, aber es rächt sich gegen einen solchen Gegner auch, wenn du mal zehn oder 20 Minuten nicht am oberen Limit spielst. Berlin hatte einfach immer eine Lösung und mit "Heine" den besseren Torwart." TSv Hannover-Burgdorf