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Rhein-Neckar Löwen stürmen mit Kantersieg gegen Düsseldorf auf Rang drei

Großwallstadt quält sich auf Platz sieben

Der TV Großwallstadt ist – zumindest für 24 Stunden – auf Rang sieben hochgeklettert. Allerdings setzte sich der Altmeister nur mit viel Mühe 26:25 (12:13) gegen den TuS N.-Lübbecke durch. Die Rhein-Neckar Löwen eroberten durch einen Kantersieg gegen die HSG Düsseldorf Platz drei.

Am Ende gewann die Mannschaft des früheren Düsseldorfer Löwen-Trainers Ola Lindgren zwar 33:23 (15:12), aber genau 25 Minuten lang hielten die Gäste in Mannheim erstaunlich gut mit. Vor allem die linke Düsseldorfer Seite mit Ex-Nationalspieler Michael Hegemann und ‚Fero‘ Sulc hielt die Partie mit ihren Treffern bis zum 12:12 völlig ausgeglichen. Erst dann stand die Löwen-Abwehr besser und setzte sich das Tempospiel der Gastgeber durch.

Sieben Löwen-Tore in Folge

Sieben Tore für die Badener in Folge bis zur 36. Minute bedeuteten das 19:12 und die Vorentscheidung. Auffällig: Die sonst so wurfgewaltige Rückraumreihe der Mannheimer nahm sich deutlich zurück, das Offensivspiel lief (beinahe) ausschließlich) darauf hinaus, Außen und Kreisläufer in Wurfpositionen zu bringen. Bis 26:20 (51.) blieb der Rückstand des Vorletzten gleich, erst in der Endphase bauten Karol Bielecki und Siarhei Harbok das Ergebnis weiter aus.

In Großwallstadt lief es nur in den ersten zwanzig Minuten nach Wunsch für die Hausherren. Vom 8:5 (15.) bis zum 11:8 (20.) lagen die Mainfranken mit drei Toren vorne, ehe der TuS besser ins Spiel fand und kurz vor der Pause erst ausglich und dann sogar in Führung ging. Nach dem Seitenwechsel war Lübbecke bis zum 18:16 (42.) mit zwei Toren vorne, ehe der TVG mit vier Treffern in Folge wieder das Kommando übernahm.

Die Ostwestfalen gaben sich aber noch lange nicht geschlagen. Und glichen immer wieder aus, zuletzt zum 23:23 (55.). Stefan Kneer, Jens Tiedtke mit seinem 7. Tor und Csaba Szücs warfen Großwallstadt dann zum Sieg. Für den TuS zehn Tage nach dem 24:25 in Hamburg die zweite unglückliche Auswärtsniederlage in Folge.

Die Statistik

Rhein-Neckar Löwen – HSG Düsseldorf 33:23 (15:12)
Rhein-Neckar Löwen:
Fritz, Szmal; Gensheimer (6/3), Roggisch, Harbok (2), Bielecki (6), Manojlovic, Gudjonsson, Stefansson, Müller (3), Klimovets (3), Myrhol (4), Sigurdsson (4), Groetzki (5).
HSG Düsseldorf: Puhle, Savonis; Berblinger (2/1), Kedzo, Hegemann (6), Ramota, Fölser (2), Kogut (2), Wernicke, Weiß (1), Asgeirsson (3), von Gruchalla (1), Sulc (6).
Zuschauer: 12.055. – Schiedsrichter: Pritschow/Pritschow. – Zeitstrafen: 4:6 Minuten. – Siebenmeter: 5/3:2/1.

TV Großwallstadt – TuS N.-Lübbecke 26:25 (12:13)
TV Großwallstadt: Andersson, Rominger; Spatz (3/1), Weinhold (1), Kneer (5), Tiedtke (7), Larsson, Jakobsson (1), Kunz (7/3), Reuter, Köhrmann (1), Szücs (1), Schmeißer.
TuS N.-Lübbecke: Blazicko, Putera; Bartsch, Felixsson, Siodmiak (1), Hansen (3), Jurecki (9), Tluczynski (4/1), Tesch (2), Rui (3), Niemeyer (2), Alvanos (1), Remer.
Zuschauer: 3.400. – Schiedsrichter: Prang/Reichl. – Zeitstrafen: 4:8 Minuten. – Siebenmeter: 5/4:4/1.