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Gummersbach gewinnt Krimi

Genau wie im DHB-Pokal, als der VfL erst nach zweimaliger Verlängerung 39:37 gewann, freuten sich die Gastgeber auch in diesem Handball-Krimi über das Happyend. Dabei sah es lange nach einer Überraschung aus, denn bis auf die Anfangsphase lagen die Gäste durchweg immer in Front. Auch als der VfL zum 22:22 (52.) ausglich, gab Wetzlar durch zwei Tore von Alois Mraz postwendend die Antwort zum 24:22 (56.)

Bis dahin hatten die Gummersbacher in der Abwehr große Lücken gezeigt und im Angriff neben fünf Siebenmetern (!) einige hochkarätige Chancen ausgelassen. Dabei war es vor allem HSG-Torhüter Vladan Krasavac, der die VfL-Angreifer schier zur Verzweiflung brachte.

Zum Matchwinner in der Schlussphase wurde dann aber Goran Stojanovic im VfL-Gehäuse. Nacheinander parierte er großartig gegen Christophersen, Valo und Smoler und machte sich damit an seinem 33. "Wiegenfest" selbst sein schönstes Geburtstagsgeschenk. So schafften Szilagyi und Pfahl das 24:24 und nach dem 25:25 trafen Zrnic, Szilagyi und Lützelberger zum zwar verdienten, aber auch glücklichen VfL-Sieg. Der enttäuschte HSG-Trainer Michael Roth meinte: "Über weite Strecken waren wir die bessere Mannschaft, haben es aber versäumt, frühzeitig den Sack zuzumachen."