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Finanzkrise

Gummersbach verhandelt über Gehaltsverzicht

Der frühere Handball-Rekordmeister VfL Gummersbach will seine Finanzprobleme nach dem Vorbild des Ligarivalen SG Flensburg-Handewitt auch mit Hilfe seiner Spieler lösen. Manager Francois-Xavier Houlet kündigte auf der Saisoneröffnungspressekonferenz der Oberbergischen an, mit den Profis "noch bis Ende des Monats" Gespräche über einen Gehaltsverzicht zu führen. Über die Höhe der angestrebten Einsparungen machte der Franzose keine Angaben.Für die bevorstehende Saison hat der Klub den Etat um 300.000 Euro auf 4,2 Millionen Euro gekürzt. Gummersbachs Europacup-Erfolg in der vergangenen Spielzeit hatte sich nicht so nachhaltig wie erhofft auf die Sponsoring-Einnahmen ausgewirkt wie zunächst erhofft. Eine weitere Entlastung für die VfL-Kasse bringen im anlaufenden Spieljahr die eingesparten Mieten für acht Spiele in der Kölnarena. Als Konsequenz aus dem unbefriedigenen Zuspruch bei den Begegnungen der vergangenen Saison in Köln hatte der Verein beschlossen, nur noch neun von 17 Spielen in der Domstadt auszutragen.