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Gute Generalprobe für den Europacup

Die MT Melsungen war für den TBV Lemgo ein guter Prüfstein für das EHF-Pokal-Halbfinale. Die Lipper überzeugten durch eine konzentrierte erste Halbzeit und führten nach 24 Minuten bereits mit 20:10. "Das war wirklich ansehnlich", freute sich Trainer Volker Mudrow, der aber auch die Nachlässigkeiten im zweiten Abschnitt nicht übersah. "Vermutlich war bei einigen schon der Europacup im Hinterkopf. Wobei ich hoffe, dass sich niemand geschont hat." Mit einem prächtig parierenden Torhüter Robert Lechte fand Melsungen im zweiten Abschnitt zurück in die Spur, doch näher als beim 29:25 (50.) war den Gastgebern nicht beizukommen. Mit Mocsai und Preiß hatte der TBV in der Schlussphase noch frische Trümpfe in der Hinterhand, nachdem anfangs vor allem Michael Kraus (11/5) geglänzt hatte. Für die Nordhessen war es ein unerquicklicher Abend. Der ohnehin aus beruflichen Gründen nach Frankreich zurückkehrende Franck Junillon schied nach 17 Minuten mit einem verschobenen Bruch des Mittelhandknochens aus. Bereits im Vorfeld wurde Vladica Stojanovic suspendiert. Während Landsmann Nenad Vuckovic mit dem Bus von einem Länderspiel aus Belgrad zurückkehrte, kehrte Stojanovic nicht pünktlich zum Lemgo-Spiel nach Deutschland zurück. "Er kann froh sein, wenn es nur bei einer Suspendierung bleibt", meinte Sportlicher Leiter Alexander Fölker.