Trainer im Visier der Schiedsrichter - Härtere Gangart gegen undiszipliniertes Coachen - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Trainer im Visier der Schiedsrichter

Härtere Gangart gegen undiszipliniertes Coachen

Die besten Schiedsrichter des Deutschen Handballbndes (DHB) gehen gut gerüstet in die neue Saison. Alle Unparteiischen bestanden sowohl die theoretischen als auch die sportlichen Tests beim Vorbereitungslehrgang in Halberstadt (Sachsen-Anhalt). „Ich bin optimistisch, dass wir aus Schiedsrichtersicht eine gute Saison vor uns haben werden. Alle sind bestens für die schwierigen Aufgaben, die auch in dieser Saison wieder auf die Unparteiischen warten, vorbereitet. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Gespannen ist optimal“, erklärt Peter Rauchfuß, Schiedsrichterwart des DHB.

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden in der TOYOTA Handball-Bundesliga die fünf internationalen Gespanne sowie die zehn Paare des Elitekaders zum Einsatz kommen. Neu im exklusiven Kreis der besten Handball-Schiedsrichter Deutschlands sind Fabian Baumgart und Sascha Wild. Zudem sollen die vier Teams des Anschlusskaders an die Beletage des deutschen Handballs herangeführt werden.

Im Mittelpunkt des Lehrganges stand in diesem Jahr vor allem das Bankverhalten. „Was sich mancher Trainer in der vergangenen Saison gegenüber den Schiedsrichtern erlaubt hat, darf so nicht mehr toleriert werden. Niemand hat etwas gegen engagierte Übungsleiter an der Seitenlinie, die ihre Mannschaft einstellen und auch mal Emotionen zeigen. Aber die Unparteiischen müssen eher und konsequenter eingreifen, wenn Trainer und Offizielle absichtlich versuchen, Publikum und Mannschaft gegen die Schiedsrichter aufzuhetzen“, kündigt Rauchfuß eine härtere Gangart gegen undiszipliniertes Coachen an. Es habe eine verheerende Auswirkung in der öffentlichen Wahrnehmung, wenn Trainer und Akteure ständig über Schiedsrichterentscheidungen lamentieren.

Intensiv fortgesetzt werden soll zudem die in der vergangenen Saison begonnene Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig. Dr. Jan Pabst und Doktorand Christian Pöhler hatten die physische Belastung der Schiedsrichter in mehreren Bundesligapartien anhand von Herzschlag, Puls und Laufwegen analysiert. „Die Zusammenarbeit im Bereich des Schiedsrichterwesens mit solch einem renommierten wissenschaftlichen Institut wie dem IAT ist weltweit einmalig. Wir haben viele interessante Einblicke bekommen“, sagte Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß: „Das wollen wir weiter vertiefen, um mit diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen die Ausbildung und das Training der Schiedsrichter weiter im Sinne des Handballs zu optimieren.“ Das ist aus Sicht von Rauchfuß auch dringend notwendig, da die physischen und psychischen Belastungen der Handball-Schiedsrichter mit der Weiterentwicklung der Sportart immens gestiegen sind. „Nur ein austrainierter und fitter Schiedsrichter kann ein guter Schiedsrichter sein“, weiß Rauchfuß.

IHF-Kader (3 Gespanne):
Lars Geipel / Marcus Helbig
Bernd Methe / Reiner Methe
Lars Schaller / Sebastian Wutzler

EHF-Kader (2 Gespanne):
Holger Fleisch / Jürgen Rieber
Robert Schulze / Tobias Tönnies

Elite-Kader (10 Gespanne):
Ralf Damian / Frank Wenz
Matthias Brauer / Kay Holm
Colin Hartmann / Stefan Schneider
Martin Harms / Jörg Mahlich
Andreas Pritschow / Marcus Pritschow
Ronny Dedens / Nico Geckert
Christoph Immel / Ronald Klein
Nils Blümel / Jörg Loppaschewski
Christian Moles / Lutz Pittner
Fabian Baumgart / Sascha Wild

Anschluss-Kader (4 Gespanne):
Philipp Dinges / Daniel Kirsch
Dirk Eggert / Nils Szuka
Peter Behrens / Marc Fasthoff
Florian Gerhard / Tobias Küsters

KOMMENTARE

Janaye, 09.08.15, 18:41 Uhr
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Dayanara, 07.08.15, 02:41 Uhr
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