THW Kiel - SC Magdeburg - Frisch Auf! Göppingen - Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach - HBW Balingen-Weilstetten - 1. Bundesliga - Hamburg baut die Tabellenführung aus - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
1. Bundesliga

Hamburg baut die Tabellenführung aus

Der HSV Hamburg legt vor, der THW Kiel zieht nach: Im Gleichschritt marschieren die beiden Erzrivalen in der Handball-Bundesliga Richtung Showdown um die deutsche Meisterschaft. Die Hamburger festigten am Mittwochabend mit dem souveränen 31:23 (17:12) im Top-Spiel gegen Frisch Auf Göppingen ihre Tabellenführung. Aber auch die Kieler feierten dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gegen den SC Magdeburg einen 37:25 (14:14)-Kantersieg. Somit bleibt die Tabellen-Konstellation unverändert. Hamburg führt mit fünf Pluspunkten vor dem deutschen Rekordmeister, der aber zwei Spiele weniger absolviert hat. Geht das so weiter, ist alles für das vermeintlich entscheidende Spiel am 22. Mai angerichtet: Dann empfängt der HSV die „Zebras“ zu Hause.

Die SG Flensburg-Handewitt kletterte durch Göppingens Niederlage und den eigenen 23:21 (12:10)-Auswärtssieg bei HBW Balingen-Weilstetten auf den dritten Tabellenplatz. Diesen Champions-League-Startplatz haben auch die Rhein-Neckar Löwen im Visier. Gegen den noch um einen EHF-Pokalplatz kämpfenden VfL Gummersbach siegte das Mannheimer Millionen-Ensemble mit 31:28 (16:13) und fährt nun mit breiter Brust zum Final Four nach Hamburg. Dort treffen beide Teams in zehn Tagen im Pokal-Halbfinale erneut aufeinander.

Die Hamburger erwischten in dem Spitzenspiel einen Blitzstart und lagen nach zehn Minuten bereits mit 6:2 in Front. Die Schwaben, die das Hinspiel mit 36:35 gewonnen hatten, kamen zwar auf ein Tor heran (9:10/20.), zu mehr reichte es aber nicht. Vielmehr drückten die Hausherren dem Geschehen ihren Stempel auf und waren jederzeit Herr der Lage. Überragender HSV-Werfer war Rechtsaußen Hans Lindberg (12), der vor den Augen von Bundestrainer Heiner Brand das Duell der besten Bundesliga-Torjäger klar für sich entschied. Lindberg schraubte mit seinen zwölf Toren sein Konto auf nunmehr 206 Treffer. Der Göppinger Lars Kaufmann traf nach einigen Anlaufschwierigkeiten dreimal und bleibt mit 174 Toren Lindbergs schärfster Verfolger.

In Kiel war dagegen von der früheren Dominanz des THW zunächst nichts zu sehen. Die Magdeburger mit ihrem starken Keeper Gerrie Eijlers zeigten keinerlei Respekt und gingen gar mit 11:9 (22.) in Front. Der SCM spielte diszipliniert und hielt bis zum 21:23 (45.) mit. Erst als Welthandballer Thierry Omeyer im Tor der Kieler in Fahrt kam und die Kräfte der Gäste nachließen, zog Kiel zum entscheidenden Zwischenspurt an und setzte sich leicht und locker auf 29:22 (50.) ab.
„Es geht weiter Schlag auf Schlag. Wir dürfen jetzt den Kopf nicht verlieren“, sagte Kiels Rückraum-Ass Filip Jicha. Der THW trifft am Wochenende im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf den FC Kopenhagen, ehe am kommenden Mittwoch das Derby gegen Flensburg steigt.

Die Statistiken:

HBW Balingen-Weilstetten - SG Flensburg-Handewitt 21:23 (10: 12).
Tore für Balingen: Herth (7/5), Wilke (4), Strobel (3), Ilitsch (3), Lobedank (2), Feliho (1), Temelkow (1). Tore für Flensburg: Eggert (7/6), Pettersson (5), Fahlgren (4), Mogensen (4), Karlsson (1), Carlen (1), Heinl (1). - Zuschauer: 2.200.


THW Kiel - SC Magdeburg 37:25 (14:14).
Tore für Kiel: Jicha (10), Ilic (10/6), Anic (5), Klein (5), Zeitz (4), Sprenger (3). Tore für Magdeburg: Rojewski (7/3), Tönnesen (5/4), Jurecki (4), van Olphen (3), Grafenhorst (3), Wiegert (1), Krause (1), Weber (1). - Zuschauer: 10.250 (ausverkauft).


HSV Hamburg - FA Göppingen 31:23 (17:12).
Tore für Hamburg: Lindberg (12/2), Hens (4), M. Lijewski (3), Vori (3), Jansen (2), Lackovic (2), Flohr (2), Duvnjak (1), B. Gille (1), G. Gille (1). Tore für Göppingen: Thiede (6), Haaß (4/1), Kaufmann (3), Kneule (3), Schweikardt (2), Schöne (2), Mrvaljevic (2), Landsberg (1). - Zuschauer: 10.309.


Rhein-Neckar Löwen - VfL Gummersbach 31:28 (16:13).
Tore für Rhein-Neckar Löwen: Biwlecki (8), Gudjonsson (6/3), Gensheimer (4), Stefansson (3/1), Myrhol (3), Groetzki (3), Manojlovic (2), Müller (1), Klimovets (1). Tore für Gummersbach: Szilagyi (7/4), Pfahl (6/2), Gunnarsson (5), Lützelberger (2), Rahmel (2), Zrnic (2), Fäth (2), Krantz (1), Vukovic (1) für Gummersbach. - Zuschauer: 10.189.

KOMMENTARE

wolf2846, 02.04.10, 13:22 Uhr
Wenn kein Geld fließt von Uwe S. , wird THW Kiel auch kein Meister . mehr »
thw-wie immer, 01.04.10, 14:59 Uhr
HSV ist HSV - egal ob im Fußball oder im Handball - da ist die Meisterschaft nicht ´drin. mehr »
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