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24:23-Sieg über die Füchse Berlin

Hamburg wahrt minimale Chance

Meister HSV Hamburg hat die minimale Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung gewahrt. Im ersten Spiel unter Interimstrainer Jens Häusler bezwangen die Norddeutschen vor 11 429 Zuschauern die Füchse Berlin mit 24:23 (12:14).

Der HSV rückte damit in der Tabelle bis auf einen Punkt an die Berliner heran. Tabellenführer bleibt Rekordmeister THW Kiel (36:0 Punkte), der nach der EM-Pause erst am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen den TV Hüttenberg in das Bundesligajahr einsteigt. Dahinter folgen die Füchse (31:7) und der HSV (30:8).

Die Partie in Hamburg stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Die Berliner lagen lange in Führung, die sie in der Schlussphase dann aber verspielten. «In der ersten Halbzeit hatten wir viele Lattentreffer. In der letzten Viertelstunde sind wir viel besser ins Spiel gekommen. Der HSV ist wieder da, und er bleibt auch da», sagte Häusler nach seinem Einstand.

Im Kampf um die internationalen Startplätze für die kommende Saison verbuchten der SC Magdeburg und die Rhein-Neckar Löwen wichtige Siege. Magdeburg bezwang daheim den TuS N-Lübbecke mit 28:25 (15:13), die Löwen setzten sich bei HBW Balingen-Weilstetten mit 30:24 (15:14) durch.

Wichtige Siege gegen den Abstieg feierten der VfL Gummersbach und die HSG Wetzlar. Gummersbach gewann im Traditionsduell beim TV Großwallstadt mit 33:32 (16:16), Wetzlar gab Frisch Auf Göppingen zu Hause ebenso knapp mit 26:25 (13:14) das Nachsehen.