HSV Hamburg - TSV Hannover-Burgdorf - 37:34-Erfolg gegen Hannover - Hamburg wieder in der Spur - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
37:34-Erfolg gegen Hannover

Hamburg wieder in der Spur

Nur zwei Tage nach dem dritten Sieg in der VELUX EHF Champions League gegen den HC Metalurg musste der HSV Handball bereits wieder in der TOYOTA Handball Bundesliga antreten. Bei der TSV Hannover-Burgdorf setzte sich der Meister dabei mit 37:34 (17:15) durch und belegt in der Tabelle nun bis mindestens morgen Abend den zweiten Platz. Der HSV fand in der mit 3.594 Zuschauern besetzten AWD Hall in Hannover gut ins Spiel und hatte in Johannes Bitter einen starken Rückhalt im Tor. So konnten die Hanseaten bis zur Pause einen 17:15-Vorsprung heraus werfen. In der zweiten Hälfte entwickelte sich gegen stark kämpfende Hannoveraner ein enges und spannendes Spiel, in der der HSV seine Führung aber nie abgeben musste. So konnte die TSV zwar kurz vor dem Schlusspfiff noch einmal auf ein Tor Rückstand verkürzen, musste in der Folge aber zwei weitere HSV-Treffer zum verdienten 37:34-Endstand hinnehmen. Damit gewinnt der HSV Handball, für den Hans Lindberg mit neun Treffern zum besten Werfer des Abends avancierte, sein zehntes Spiel in Folge. Dabei musste Per Carlén auf Marcel Schliedermann verzichten, der aufgrund einer Mandelentzündung noch Antibiotika einnimmt und erst im Laufe der Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. Auch Michael Kraus und Marcin Lijewski (beide im Aufbautraining) konnten in Hannover noch nicht wieder eingesetzt werden.

Das erste Tor des Abends zum 1:0 erzielten die Gastgeber in der ersten Spielminute. Doch der HSV konnte sofort zum 1:1 (1. Minute) ausgleichen und legte seinerseits das 2:1 (3.) durch Blazenko Lackovic vor, für den es in seinem 150. Pflichtspiel für den HSV, sein 500. Tor war. Drei TSV-Tore in Folge brachten jedoch die Hannoveraner mit 4:2 (5.) in Front. Aber nach dem Ausgleich zum 4:4 (7.) ließ der HSV drei weitere Treffer folgen und erzielte in der elften Minute das 7:4 durch Torsten Jansen. Wiederum Torsten Jansen, dem insgesamt sieben Tore gelangen, erhöhte für sein Team auf 8:5 (12.) und Johannes Bitter konnte in der 13. Minute bereits seinen zweiten Siebenmeter halten. Doch nun erzielte die TSV wieder drei Treffer in Serie und glich so in der 16. Minute zum 8:8 aus. Die nächsten vier Minuten gehörten wieder dem HSV. Durch fünf Tore in Folge zogen die Mannen von Per Carlén auf 13:8 (20.) davon. Aber das Team von Christopher Nordmeier gab nicht auf und kämpfte sich auch nach diesem Rückstand zurück in die Partie. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff führte der HSV nur noch mit 15:14 und ging wenig später mit einer 17:15-Führung in die Pause.

In den zweiten 30 Minuten entwickelte sich eine enge und spannende Partie, in der der HSV jedoch stets mit ein bis drei Toren Vorsprung führte. In der 34. Minute verkürzte Hannover auf 17:18, doch in der 39. Minute baute der Deutsche Meister seine Führung durch Hans Lindberg auf 22:19 aus. Bis zum 25:22 (44.) hatte die Drei-Tore-Führung bestand, bevor die Schlussviertelstunde noch knapper und spannender wurde. In der 45. Minute verkürzte die TSV auf 24:25, konnte ihren Ein-Tore-Rückstand aber zunächst nur bis zum 26:27 (48.) halten. Beim 30:27 (50.) durch Renato Vugrinec, der immer besser ins Spiel des Meisters integriert ist und in Hannover sechs Tore erzielen konnte, schien die Partie erneut entschieden zu sein. Doch auch diesen Rückstand konnte Hannover aufholen und sah sich in der 53. Minute erneut nur mit einem Tor hinten. Bis zum 34:35 (59.) hofften die Fans auf eine Überraschung, doch der HSV ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erzielte durch Blazenko Lackovic und Domagoj Duvnjak die letzten beiden Tore der Partie zum verdienten 37:34 Endstand. Der HSV gewinnt damit, nach hartem Kampf, sein zehntes Spiel in Folge und hat nun fünf Tage Zeit um sich auf die nächste Champions League Partie bei RK Cimos Koper, am Sonntag, 23. Oktober, um 19.00 Uhr vorzubereiten.

Statistik:

TSV Hannover-Burgdorf: Puljezevic (6 Paraden., 1.-13 und 55.-60.), Weiner (8/1 P., 14.-54.); Olsen 9/4, Clößner 6, Hallgrimsson 4, Svavarsson 4, Johannsen 3, Przybecki 3, Lehnhoff 2, Jurdzs 1, Szücs 1, Jonsson 1/1, Gogol n.e., Pollex n.e.

HSV Handball: Bitter (17 Paraden, 1.-30. Und 48.-60.); Beutler (2 P., 30.-47. ); Lindberg 8/5, Jansen 7, Lackovic 6, Vugrinec 6, Vori 4, B. Gille 3, Duvnjak 1, G. Gille 1, Hens 1. Flohr, Schröder n.e., Schulze n.e.

Siebenmeter: 5/7 – 3/4 (Bitter hält gegen Lehnhoff 2x – Lindberg scheitert an Weiner).- Zeitstrafen: 2 – 3 (Hallgrimsson, Szücs - B. Gille, Lackovic 2x)- Schiedsrichter: Colin Hartmann / Stefan Schneider (Magdeburg). -Spielfilm: 1:0 (1.), 1:1 (1.), 2:2 (3.), 4:2 (5.), 4:4 (7.), 4:7 (11.), 5:8 (12.), 8:8 (16.), 8:13 (19.), 10:13 (21.), 12:15 (26.), 14:15 (28.), 15:17 (30.) - 16:18 (32.), 18:20 (36.), 20:22 (40.), 22:24 (43.), 24:26 (46.), 26:29 (49.), 29:31 (52.), 30:32 (53.), 32:34 (57.), 34:35 (59.), 34:37 (60.)