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Füchse Berlin

Hanning gegen Doppelfunktion Sigurdssons

Die Doppelfunktion von Trainer Dagur Sigurdsson beim Bundesligisten Füchse Berlin und der österreichischen Nationalmannschaft soll künftig getrennt werden. So jedenfalls wünscht es sich Füchse-Manager Bob Hanning.

«Mit der Doppelfunktion sind wir nicht zufrieden, weil sich so die Konzentration von Sigurdsson auf zwei Mannschaften aufteilt», äußerte sich Hanning im österreichischen Internet-Sportportal Laola1. Man habe die Situation bis zur EM akzeptiert und aufgrund des großen Erfolgs des österreichischen Verbandes bis zum Ende der WM-Quali zugestimmt, sagte der 42-Jährige weiter.

In Österreich gibt man sich nun gesprächsbereit. Bis zum 30. Juni läuft der Vertrag des 37- jährigen Isländers, beim Österreichischen Handballbund (ÖHB). «Danach werden wir uns mit Berlin treffen, um über eine weitere Verlängerung zu sprechen», teilte ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner mit. Sigurdsson hatte die Österreicher bei der Heim-EM überraschend auf den 9. Platz geführt.

Trotz der Kritik an der Doppelfunktion ist der Füchse-Manager mit der Arbeit Sigurdssons beim Neuntplatzierten der Handball-Bundesliga zufrieden. «Es hat am Anfang etwas gedauert, bis sich das ganze Team eingespielt hat. Mittlerweile erkennt man aber klar seine Handschrift. Seine Geradlinigkeit und seine offene Art tun dem Verein gut», lobte Hanning.