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Zweiter Saisonsieg im Kellerduell gegen Dormagen

Hannover gibt Rote Laterne ab

Der TSV Hannover-Burgdorf hat seinen zweiten Bundesliga-Sieg gefeiert. Mit dem 28:26 (17:13) gegen den TSV Dormagen gaben die Niedersachsen zum Auftakt des 9.Spieltags gleichzeitig die ‚Rote Laterne‘ des Schlusslichts an die Rheinländer - zumindest bis Samstagabend - weiter.

In der Anfangsphase der Partie hatte nur das scheinbar überforderte Kampfgericht für Aufregung gesorgt: Nach vier Minuten fiel auf, dass der Ex-Dormagener Jacek Bedzikowski – durch einen Fehler des Sekretärs - nicht auf dem elektronischen Spielbericht stand. Da es nicht der Fehler der Gastgeber war, durfte der Pole weiter mitmischen. Nach knapp zehn Minuten wurde versehentlich die Spielzeituhr ausgeschaltet, auch diese Fehlleistung des Kampfgerichts ließ sich korrigieren.

Angst vor dem Sieg

Das Spiel plätscherte dann ohne große Höhepunkte vor sich hin: Hannover ging in Führung, Dormagen glich aus. Erst ab dem 12:10 (23.) zeigten die Niedersachsen ein wenig mehr Biss: Über 15:11 (28.) wurde der Vier-Tore-Vorsprung zur Pause herausgeworfen. Nach dem Seitenwechsel kaum eine Besserung: Gestützt auf die starke Vorstellung von Torhüter Jendrik Meyer kamen die Hausherren immer wieder zu Treffern aus der ersten und zweiten Welle, die letztlich den Unterschied machten.

Nach dem 25:20 (50.) wurde Burgdorf noch einmal von einer Schwächephase befallen, die wie die Angst vor dem möglichen Sieg wirkte. Doch nach der fälligen Auszeit von Trainer Frank Carstens beim 25:22 brachte Hannover den Sieg mit Mühe und ein wenig Glück nach Hause. Aus dem gebundenen Spiel heraus boten beide Mannschaften kaum Erstliga-Würdiges. Bei Dormagen schaffte lediglich Christoph Schindler ein wenig Druck aus dem Rückraum – zu wenig, um den Sturz ans Tabellenende zu verhindern.

Das Spiel in der Statistik

TSV Hannover-Burgdorf - TSV Dormagen 28:26 (17:13)
TSV Hannover-Burgdorf: Hübe, Meyer; Bedzikowski (5), Brack (3), Buschmann (4), Jurdsz (2), Pazuolis, Przybecki (8), Hohenberg (1), Jonsson, Habbe (2), Rydergard, Stelmokas, Lehnhoff (3/2).
TSV Dormagen: Vortmann, Feshchanka; Wisotzki, Schindler (8), Plaz (3), Balomenos, Meyer (2), Linder (2), Dmytruszynski (2), Landsberg, Wittig, Mahe (1/1), Nippes (3), Chantziaras, Lochtenbergh (5/4).
Zuschauer: 2.860. - Schiedsrichter: Geipel/Helbig . - Zeitstrafen:  8:14 Minuten. - Siebenmeter: 5/3:8/5.