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Hartes Stück Arbeit für VfL

Drei Tage nach dem überraschenden Auswärtssieg in Großwallstadt, der ohne die beiden Rückraumspieler Drago Vukovic (Gehirnerschütterung) und Viktor Szilagyi (Magen-Darm-Erkrankung) erzielt worden war, hatte VfL-Trainer Sead Hasanefendic wieder alle "Mann an Bord". Dennoch wurde es alles andere als ein Spaziergang für die Gastgeber, denn Melsungen erwies sich als unangenehmer Gegner, der vor allem immer wieder durch Einzelaktionen von Vasilakis, Stojanovic und Sanikis zu Torerfolgen kam. Der VfL erwischte zwar den besseren Start und beim 9:5 schien sich auch schon eine Vorentscheidung anzubahnen. Aber zwischen der 20. und 27. Minute blieben die Gastgeber ohne Torerfolg und gerieten ausgerechnet in Überzahl mit 12:14 in Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel kamen durch die Einwechslung von Viktor Szilagyi aber mehr Strukturen in das Angriffsspiel der Oberberger, die sich schnell wieder einen Vorsprung herauswarfen. Diesen gaben sie zwar bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab, aber Melsungen ließ sich nie abschütteln, so dass die Partie bis in die Schlussphase zum 31:28 (57.) spannend blieb, ehe Lützelberger (32:28) und Schindler (33:29) für die endgültige Entscheidung sorgten. So sah sich VfL-Trainer nach dem Spiel in seiner Meinung bestätigt: "Ich habe schon vorher gesagt, das wird ein hartes Stück Arbeit."