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Düsseldorf verliert zweiten Rückraumspieler durch Kreuzbandriss

HSG im Pech: Saisonende für Behrends

Die HSG Düsseldorf hat dieses Jahr kein Glück mit ihren Halbrechten. Nach gerade einmal zweieinhalb Spielen muss sich Jan Henrik Behrends auf ein vorzeitiges Saisonende einrichten – der Ex-Nationalspieler hat sich beim 21:33 beim TV Großwallstadt einen Kreuzbandriss zugezogen.

Der 30-jährige Linkshänder war erst vor zwei Wochen vom finanziell angeschlagenen Schweizer Meister und Champions-League-Teilnehmer GC Amicitia Zürich zu den Düsseldorfern gewechselt und htte in den bisherigen Einsätzen im rechten Rückraum 12 Treffer erzielt. Grund war der Ausfall von Andrej Kurtchev. Der Weißrusse hatte sich bei einem Nationalmannschafts-Lehrgang verletzt – Kreuzbandriss. Sein Nachfolger wurde nach einer ersten Untersuchung von HSG-‚Doc‘ Thomas Pauly noch einmal von  Nationalmannschafts-Arzt Kurt Steuer untersucht, der die Diagnose Kreuzbandriss bestätigte.

Überlegungen über Kedzo und Novickis

„Das ist ein äußerst harter Schlag für uns“, sagte Trainer Goran Suton geschockt. „Wir haben wochenlang nach einer geeigneten Verstärkung gesucht, und Frank Flatten hat sie in Jan Henrik Behrends gefunden, und nun steht uns dieser Spieler bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung."

Nachdem der aus Ostfriesland stammende 16-malige Nationalspieler so gut eingeschlagen war, hatten die Düsseldorfer schon überlegt, ob sie Nikola Kedzo, dem erst 21-jährigen anderen rechten Rückraumspieler, per Zweitspielrecht mehr Spielpraxis verschaffen sollten. Zudem sollte Valdas Novickis, der ebenfalls „vor allen Dingen spielen“ will, für die zweite Saisonhälfte ausgeliehen werden, um Abwehrspezialist Max Ramota, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft, weiter verpflichten zu können. All diese Überlegungen müssen nun neu begonnen werden . . .