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Düsseldorf erschreckend schwach bei Heimpleite gegen Magdeburg

HSG prallt am SCM einfach ab

Was der erhoffte große Abend für Düsseldorf werden sollte, endete für den Aufsteiger im sportlichen Desaster. Mit "aller Macht", so Trainer Goran Suton, wollte die HSG gegen angeschlagene Gladiatoren ihren ersten Saisonsieg feiern. Heraus kam dabei eine in der Höhe noch schmeichelhafte 21:29-Niederlage, bei welcher der Liga-Neuling bis zur 47. Minute gerade einmal neun Feldtore erzielte.

Bis zum ersten Treffer der HSG zum 1:3 vergingen satte sieben Minuten und auch in der Folgezeit prallten die zaghaften Angriffsbemühungen der Landeshauptstädter von der massiven Magdeburger Abwehr um den scheinbar unüberwindbaren Innenblock Jurecki/Kabengele ab wie ein Flummi von der Häuserwand.

Gäste machen kurzen Prozess

Dass es in der 24. Spielminute nur 7:8 stand, lag an Torhüter Matthias Puhle, der mit 16 Paraden als einziger Düsseldorfer Normalform erreichte, während der SCM bis zu diesem Zeitpunkt noch sämtliche Einladungen der HSG, schon vor der Pause für die Vorentscheidung zu sorgen, durch eigene Fehler ablehnte.

Erst als der Positionsangriff des Aufsteigers vom Seitenwechsel an bis zur 47. Minute ohne einen einzigen herausgespielten Treffer (!) vollends kollabierte und die HSG in ihrer Verzweifelung obendrein mit einer doppelten Manndeckung versuchte, zu retten was längst nicht mehr zu retten war, machte der SCM kurzen Prozess.