Flensburg gewinnt Erima Cup - HSV belegt Platz 3 - Top-Vereine beklagen schon die ersten Verletzten - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Flensburg gewinnt Erima Cup

HSV belegt Platz 3 - Top-Vereine beklagen schon die ersten Verletzten

Im Finale um den Erima Cup 2009 in Bremen hat die SG Flensburg-Handewitt den SC Magdeburg mit 34:28 (17:12) bezwungen. Vor 3.500 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Halle an der Bremer Bürgerweide erzielte die SG einen "Start-Ziel-Sieg". Lediglich beim 11:8 (15.) waren die "Gladiators" der SG auf den Fersen. Spätestens beim zwischenzeitlichen 30:20 im zweiten Durchgang war die Partie gelaufen.

Bei der SG, die wie schon im Halbfinale am Freitag auf Kapitän Michael Knudsen und Abwehrspieler Johnny Jensen verzichten musste, war Linksaußen Anders Eggert (8 Treffer) bester Torschütze. 20 Minuten vor Spielende musste Alexander Petersson mit einem ausgegkugelten Mittelfinger ausgewechselt werde. Der Schwede Dan Beutler wurde komplett geschont. Sein Landsmann und Torwartkollege, Johan Sjöstrand, gehörte beim ersten Titelgewinn der Saison zu den auffälligsten SG-Akteuren.

Im Spiel um Platz drei unterlag der TBV Lemgo dem HSV Hamburg mit 28:32 (13:16). Dennoch zeigte sich TBV-Manager Volker Zerbe nach der Partie zufrieden. "Es war in weiten Teilen ein Spiel auf Augenhöhe. Die Abwehr hat mich weitestgehend schon überzeugt, wir standen sehr gut und sind auch im Angriff immer besser in Schwung gekommen. Wie bereits im Halbfinale fehlten uns mit Holger Glandorf, Logi Geirsson und Jens Bechtloff drei wichtige Spieler, so dass wir zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung absolut zufrieden sein können", so Zerbe.

Ohne Blazenko Lackovic, der nach einem Schlag auf das linke Knie im Halbfinale aussetzen musste, und Bertrand Gille (Fersenprobleme) musste der HSV im kleinen Finale gegen den TBV Lemgo auskommen. In der Partie gegen den letztjährigen Tabellenzweiten leistete sich der TBV einige Fehler mehr als die Hamburger, dies nutzte das Team von Martin Schwalb in aller Regel jedoch konsequent aus, so dass sich der HSV in der ersten Halbzeit leicht absetzen konnte. Johannes Bitter sorgte dann dafür, dass seine Teamkollegen diesen Vorsprung weiter ausbauen konnten.

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