HSV Hamburg - HSG Düsseldorf - Hamburg rückt wieder auf einen Punkt an Kiel heran - HSV fegt Düsseldorf aus der Halle - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Hamburg rückt wieder auf einen Punkt an Kiel heran

HSV fegt Düsseldorf aus der Halle

Der HSV Hamburg hat sich für das Gipfeltreffen eingeworfen. 12 Tage vor dem Topspiel gegen Spitzenreiter THW Kiel kam der Bundesliga-Zweite zu einem ungefährdeten 40:25 (19:13) gegen die HSG Düsseldorf. Durch den Sieg in der Nachholpartie vom 12. Spieltag liegen die Hanseaten weiter einen Zähler hinter den ‚Zebras‘.

Nur bis zum 4:3 (7.) hielten die Gäste mit. Über 7:3 (10.) und 10:4 (14.) sorgte der HSV gleich für klare Verhältnisse. Im Angriff begannen die Hamburger schon früh zu zaubern: Torsten Jansen (19.) und Stefan Schröder (24.) trafen auf Zuspiel von Pascaö Hens und Marcin Lijewski per Kempa-Trick – die Fans waren begeistert.

Sandström hält HSG auf Distanz

Da störte es auch nicht allzu sehr, dass die Hausherren in de Abwehr reichlich sorglos zu Werke gingen: Nur die tolle Vorstellung von HSV-Keeper Per Sandström, der bis zur Pause von 26 Würfen, darunter einen Siebenmeter und vier von freistehenden Angreifern und insgesamt 23 von 48 Bällen abwehrte,  hielt die Rheinländer auf Abstand.

Zur Pause wechselte HSV-Trainer Martin Schwalb  fast seine komplette Mannschaft – das muntere Scheibenschießen ging weiter, auf beiden Seiten. Bei den Gästen ragten – wie schon beim 25:26 gegen den HBW Balingen-Weilstetten – Neuzugang Jan Henrik Behrends und Ex-Nationalspieler Michael Hegemann heraus. Aber auch die konnten nicht verhindern, dass die Hamburger ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten.

Das Spiel in der Statistik

HSV Hamburg – HSG Düsseldorf  40:25 (19:13)
HSV Hamburg: Bitter, Sandström; Schröder (5/2), Duvnjak (4), Jansen (2), Lackovic (4), Flohr (2), Vori (3), G. Gille (3), Lindberg (7/3), K. Lijewski (2), M. Lijewski (3), Hens (5), Schliedermann.
HSG Düsseldorf: Puhle, Savonis; Berblinger, Kedzo (1), Hegemann (6/1), Ramota, Fölser (1), Kogut (2), Wernicke, Weiß (1), Asgeirsson (3), von Gruchalla (2), Behrends (5), Sulc (4).
Zuschauer: 8.214. - Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic. - Zeitstrafen: 2:12 Minuten. – Disqualifikation: Fölser (52., nach der dritten Zeitstrafe). -  Siebenmeter: 7/5:2/1.