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HSV gibt sich keine Blöße

Die Hamburger gaben sich als Tabellenführer keine Blöße und setzten sich bei den zuletzt stark auftrumpfenden Magdeburgern sicher mit 35:30 (18:11) durch. Damit blieben die Hamburger zum 20. Mal in Folge ungeschlagen und verweilen weiterhin mit nun 40:2 Punkten an der Tabellenspitze. Dem SC Magdeburg reichte eine intakte Moral nicht, um den Tabellenführer zu stürzen. Der HSV war damit auch in der neunten Bundesligapartie in Folge gegen den SCM erfolgreich. Dabei hatten sich die Gastgeber aufgrund spielerischer Steigerungen der letzten Zeit einiges gegen die Hanseaten ausgerechnet. Zudem gelang der letzte Erfolg gegen die Hamburger mit Johannes Bitter im SCM-Tor just auch an einem 13., am 13. Oktober 2006. Aber auch der kleine Aberglaube half nicht. Zu dominant waren einerseits die Gäste, zu störanfällig das Spiel der Carstens-Schützlinge in der 1. Halbzeit.


Bitter in toller Form

Zehn Minuten blieben beide Teams bis zum 5:5 auf Augenhöhe. Doch dann standen einige Akteure vor allem im Angriff etwas neben sich, scheiterten fünfmal freistehend am exzellenten HSV-Keeper Johannes Bitter. Als Robert Weber dann auch noch vom Siebenmeterpunkt scheiterte, wuchs die numerische Überlegenheit, zog der HSV in knapp zehn Minuten vom 5:5 auf 12:5 davon. Der SCM konnte trotz allen Bemühens nicht mehr zu den Hamburger aufschließen, auch wenn die Gastgeber in Halbzeit 2 mehrmals auf fünf Treffer herankamen.

Aber in solchen Momenten spielten die Gäste ihre Überlegenheit aus und hielten die Magdeburger auch ohne die angeschlagenen Lackovic, K. Lijewski und B. Gille sowie den zuletzt Grippekranken Kraus in Schach. SCM-Trainer Frank Carstens stellte fest, dass sich "besondere Momente" nicht beliebig wiederholen lassen. "Wir haben alles probiert, mehr ging nicht", resümierte er, während Kollege Martin Schwalb erfreut war, dass sich ihre "in allen Belangen konzentrierte Vorbereitung" ausgezahlt hat.