Meister schlägt den TBV Lemgo - HSV Hamburg feiert den Titel - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Meister schlägt den TBV Lemgo

HSV Hamburg feiert den Titel

Meister HSV Hamburg ist in der laufenden Saison ohne Heimspielniederlage geblieben. Die Norddeutschen gewannen gegen den TBV Lemgo mit 38:33 (19:15). 13 296 Zuschauer in der Arena o2 World feierten den Erfolg und nach der Partie mit der Mannschaft den Titel.

Zuvor hatte das Team des scheidenden Trainers Martin Schwalb die Meisterschale aus den Händen von Handball-Bundesliga-Präsident Reiner Witte in Empfang genommen.

Ebenso wie der HSV zeigten sich die Rhein-Neckar Löwen vom Scheitern im Final4 der Champions League am vergangenen Wochenende gut erholt. Die Mannheimer bezwangen in eigener Halle die TSG Friesenheim locker mit 28:19 (19:13). Den erwartet schweren Gang hatte der entthronte Meister THW Kiel zu gehen. Beim VfL Gummersbach gab es ein hart erkämpftes 36:33 (18:16). Damit rückte der THW wieder auf Platz zwei nach vorne. Die Löwen kämpfen mit Kiel und den bislang Drittplatzierten Füchsen Berlin am Samstag am letzten Spieltag um die Direktqualifikation zur Champions League.

Die Hamburger zelebrierten vor den eigenen Fans noch einmal Handball und kamen verdient zum 16. Heimsieg. Einziger kleiner Makel bleibt das 22:22 im April gegen den TV Großwallstadt. Bester Werfer für den HSV war Pascal Hens (7).

Zum 150. Vereinsjubiläum war Gummersbach an den Ort der größten Erfolge in die Dortmunder Westfalenhalle zurückgekehrt. Mit tosendem Beifall der 6300 Zuschauer wurden die Stars von einst begrüßt, vor allem der scheidende Bundestrainer Heiner Brand und der frühere Nationalspieler Jo Deckarm. Beide Teams schenkten sich im Spielverlauf nichts, erst in den Schlussphasen beider Halbzeiten waren die Kieler die druckvoller agierende Mannschaft. Momir Ilic war mit acht Treffern, darunter sechs verwandelten Strafwürfen, bester THW-Werfer. Für Gummersbach traf Adrian Pfahl ebenfalls achtmal.

Die Rhein-Neckar Löwen haben den zweiten Platz nach wie vor fest im Visier. Friesenheim war lediglich ein Sparringspartner. Gudjon Valu Sigurdsson ragte mit zehn Treffern aus dem Team heraus, dass nur in den ersten 15 Minuten Probleme offenbarte.